Basierend auf Informationen aus 91 Ländern und 27 internationalen Organisationen, der Analyse globaler Literatur und Daten sowie Beiträgen von über 175 Autoren und Gutachtern bewertet "The State of the World's Biodiversity for Food and Agriculture" die Biodiversität für Lebensmittel und Landwirtschaft und deren Management weltweit. Wichtige Treiber sowohl für positive als auch für negative Trends in der Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt werden identifiziert, außerdem Produktionspraktiken vorgestellt, die die Biodiversität fördern.
Robotik: Klettern nach Efeu-Art
Die Natur hat von jeher Forscher und Ingenieure inspiriert. Tiere oder Pflanzen dienten ihnen als Vorbild für neue Materialien, Medikamente oder Konstruktionen.
Weltreport zur Biodiversität
Mit der„Konvention über die Biologische Vielfalt" wurde 2010 von den Vereinten Nationen ein strategischer Plan verabschiedet, um den weltweiten Rückgang in der Tier-und Pflanzenwelt bis 2020 zu stoppen. Der erste Weltzustandsbericht zur Biodiversität in Landwirtschaft und Ernährung belegt einmal mehr, wie ernst die Lage ist.
Fruchtbarkeit bei Weizen erhöhen
Ohne befruchtete Blüten gibt es keinen Ertrag – das wissen Landwirte wie Hobbygärtner. Welche genetischen Faktoren aber die maximal mögliche Fruchtbarkeit der Blüten beeinflussen, war bislang unklar. Forscher des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) Gatersleben haben jetzt gemeinsam mit Kollegen aus Japan und Israel ein Gen gefunden, das bei Weizen und auch bei Gerste die Blütenfruchtbarkeit reguliert.
Kaffeekapsel
Des Deutschen liebstes Getränk
Etwa 150 Liter pro Jahr und Person werden in Deutschland konsumiert. Und jeder bereitet seinen Kaffee auf eine andere Art und Weise zu. Nicht nur Kaffeeexperten wissen: Kaffee ist nicht gleich Kaffee. Kaffee, ob Pulver oder Bohnen, verliert bei Kontakt mit Luft Aroma und Geschmack. Um beides möglichst optimal zu konservieren, wurde die Kapsel erfunden. In ihr ist das Kaffeepulver portionsweise hermetisch verpackt und aufbewahrt.
Mykorrhiza prägt Pflanzen-Wanderung
Die Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen ist für Pflanzen äußerst vorteilhaft. Über das Feinwurzelsystem im Boden gelangen wichtige Nährstoffe wie Kalzium oder Phosphor in die Pflanze. Im Gegenzug versorgen Pflanzen den Symbiose-Pilz mit Kohlenhydraten, die sie aus der Photosynthese gewinnen, und obendrein mit energiereichen Fetten, wie Münchner Forscher erst kürzlich herausfanden.
Oberhausen: Bioressourcen raffiniert nutzen
„Ausgeklügelt, durchdacht und folgerichtig“ - mit dieser Definition zur Herkunft des Konferenztitels hatte Eckhard Weidner, Leiter des Oberhausener Fraunhofer-Instituts UMSICHT, die zehnte „BIO-raffiniert“ in seinem Hause eröffnet.
Weltatlas der Bäume komplett
Sie sind ein natürlicher CO2-Speicher und leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz: Bäume. Doch die Artenvielfalt ist regional sehr verschieden und hat sich im Laufe der Jahre dramatisch verändert. So sind in den feuchten Tropen wesentlich mehr Gewächse auf kleinster Fläche zu finden als in Deutschland. Doch warum ist das so, und welche Faktoren beeinflussen die Baumartenvielfalt? Um darauf Antworten zu finden, müssten die bewaldeten Gegenden der Erde lückenlos untersucht werden – wahrlich eine Sisyphosarbeit.