Im Porträt

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Nach einer Karriere als Pflanzenphysiologe und Genetiker wurde Yuri Gleba Unternehmer.

Der Pflanzenmolekularbiologe Yuri Gleba ist Chef und Gründer des Unternehmens Nomad Biosciences. Dessen Tochterfirma Icon Genetics sorgte wegen des Ebola-Medikaments ZMapp für Schlagzeilen. Das Motto des Schachliebhabers: "Unternehmer müssen denken können wie Großmeister."

Stefan Schiller von der Universität Freiburg ist diesjähriger Gewinner des BMBF-Forschungspreises „Nächste Generation biotechnologischer Verfahren“.

Die Fabrik Zelle mit neuen Reaktionsräumen ausstatten: An dieser Vision der synthetischen Biologie arbeitet der Freiburger Chemiker und Zellingenieur Stefan Schiller. Nun wurde er mit dem hochdotierten BMBF-Forschungspreis "Nächste Generation biotechnologischer Verfahren" 2014 ausgezeichnet.

Die gebürtige Französin Emmanuelle Charpentier leitet eine Forschungsabteilung am HZI in Braunschweig.

Emmanuelle Charpentier erforschte das Virenabwehrsystem der Bakterien - und entdeckte so die hochpräzise Genschere CRISPR-Cas9, die Molekularbiologen auf der ganzen Welt begeistert. In Deutschland arbeitete sie zunächst als Humboldt-Professorin am HZI in Braunschweig. Seit 2015 ist die Französin Direktorin am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin.

Der Mikrobiologe Ulrich Rabausch

Mit einer Geschäftsidee im Kopf zur Innovationsakademie Biotechnologie des Bundesforschungsministeriums kommen, Partner finden und Unternehmer werden. Dem Mikrobiologen Ulrich Rabausch aus Hamburg ist genau das passiert.

Die preisgekrönte Mikrobiologin Nicole Dubilier erforscht im Meer das Zusammenleben von Mikroben mit anderem Meeresgetier.

Leibniz-Preisträgerin Nicole Dubilier fährt so oft es geht zur See. Dort erforscht sie das faszinierende Zusammenleben von Mikroben mit anderem Meeresgetier.

Jörg Riesmeier

Pflanzenbiotechnologe, Fondsmanager und nun Firmenlenker. Jörg Riesmeier ist in Sachen angewandte Biowissenschaften viel rumgekommen. Das industrielle Biotech-Unternehmen Direvo IBT hat er in den vergangenen Jahren auf neuen Kurs gebracht.

Bohnen und Erbsen brauchen keinen Stickstoffdünger. Den lebenswichtigen Stoff erhalten die Hülsenfrüchte aus der Luft – mithilfe von Bakterien, die in den so genannten Knöllchen in den Pflanzenwurzeln leben. Barbara Reinhold forscht schon seit Mitte der 80er Jahre an Möglichkeiten, diese Symbiose auch bei Getreide aufzubauen. 

Seit mehr als 40 Jahren zieht die Molekularbiologie Regine Kahmann nun schon in ihren Bann. Besonders interessiert sich die Marburger Mikrobiologin dafür, wie Mikroben und Viren andere Zellen infizieren und welche Gene diese Attacken beeinflussen. Seit nunmehr 25 Jahren beschäftigt sie sich zudem mit den Infektionsmechanismen eines parasitären Pilzes, der Tumoren auf Maispflanzen hervorruft. 

Am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) erforscht die Agrarbiologin Christine Rösch neue Technologien und Entwicklungen in Bezug auf ihre Nachhaltigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhänge. Hierbei hat sich die Forscherin am Karlsruher Institut für Technologie auf die Analyse des Potenzials von Energiepflanzen und Mikroalgen spezialisiert.

An der Universität Potsdam beschäftigt sich die Molekularbiologin Isabel Bäurle damit, wie Pflanzen auf molekularer Ebene Informationen über bestimmte Umwelteinflüsse wie etwa Stress speichern. Denn mittlerweile hat sich gezeigt: Auch ohne Nervensystem können Pflanzen eine Art zelluläres Gedächtnis aufbauen.

Klaus Mayer entziffert und analysiert mit seinem Bioinformatik-Team am Helmholtz-Zentrum in München die komplexen und riesigen Genome der wichtigsten Nutzpflanzen: Weizen, Roggen und Gerste stehen auf seiner To-Do-Liste.

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