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15.09.2017

Bayer eröffnet Musterfarm in Nauen

Bayer CropScience hat im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsinitiative "ForwardFarming“ in Nauen bei Berlin den zweiten deutschen Musterbetrieb eröffnet.

Bayer hat in der Nähe von Berlin die zweite Musterfarm eröffnet.
Bayer hat in der Nähe von Berlin die zweite Musterfarm eröffnet.
Quelle: 
Bayer CropScience

„Umweltpolitik ist ein Teil der Landwirtschaft." Diese Botschaft von Bundeslandwirtschafts-minister Christian Schmidt beim Zukunftsdialog „Agrar und Ernährung“ macht deutlich, wohin die Fahrt geht. Noch steht die Branche als CO2-Treiber stark in der Kritik und die Forderung nach mehr Nachhaltigkeit bei Ackerbau und Tierhaltung steht längst ganz oben auch auf der politischen Agenda. Indes gibt es viele Landwirtschaftsbetriebe, die ressourcenschonend und umweltbewusst wirtschaften und dem Tierwohl gerecht werden.

Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft fördern

Solche Musterbetriebe werden von Bayer CropScience im Rahmen der Initiative „ForwardFarming“ gefördert. Anfang September wurde mit der Agro-Farm GmbH in Nauen bei Berlin die zweite deutsche "ForwardFarm" eröffnet. Ziel der Bayer-Initiative ist es, nachhaltige Methoden in Partnerschaften zu entwickeln, sie in der landwirtschaftlichen Praxis umzusetzen und einer breiten Öffentlichkeit verständlich machen. Der Fokus liegt dabei besonders auf der Förderung der Biodiversität, der Erhaltung der Bienengesundheit sowie dem Gewässer- und Anwenderschutz.

Wirtschaftlichkeit und moderne Landwirtschaft funktionieren

„In Nauen erleben wir, wie unser Produkt- und Serviceangebot erfolgreich dafür eingesetzt wird, Landwirtschaft ökonomisch und ökologisch erfolgreich zu betreiben“, erklärt Helmut Schramm, Geschäftsführer der Bayer CropScience Deutschland GmbH, bei der Eröffnung. Schramm zufolge ist Nauen ein Beispiel dafür, dass Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit in der modernen Landwirtschaft durchaus zusammen funktionieren.

Verbrauchern nachhaltige Landwirtschaft näherbringen

Agro-Farm-Chef Dirk Peters ist Landwirt in vierter Generation und Inhaber eines 2.500 Hektar großen landwirtschaftlichen Betriebes im Havelland. Marktfruchtanbau für den Lebensmittelsektor sowie Biomasseerzeugung, Fotovoltaik und Windräder für die Erzeugung von erneuerbaren Energien sind die Säulen seines Betriebes. Durch ein- und mehrjährige Blühstreifen sowie Nistmöglichkeiten für Bestäuber und Vögel sorgt Peters für biologische Vielfalt auf seinem Acker. Darüber hinaus kommen Systeme von Bayer zum Einsatz, die Einträge von Pflanzenschutzmitteln ins Gewässer verhindern sollen. „Die Gesellschaft stellt an uns Landwirte immer neue Anforderungen. Um diesen gerecht zu werden, müssen wir den Verbrauchern nachhaltige Produktionsmethoden erklären und näherbringen“, erklärt Peters.

Im Rahmen der Initiative ForwardFarming fördert Bayer nachhaltig arbeitende landwirtschaftliche Betriebe in ganz Europa. Dafür konnten bereits Partner in den Niederlanden, Belgien, Italien und Frankreich gewonnen werden. Die Agro Farm im Havelland ist der zweite Landwirtschaftsbetrieb in Deutschland, den Bayer nach dem Damianshof in Rommerskirchen im Rheinland als Musterfarm fördert.

bb

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