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19.03.2019

Süßstoff-Allianz bekommt Verstärkung

Die Süßstoff-Allianz um die Zwingenberger Brain AG hat einen neuen Partner: Im März hat sich ein europäisches Getränkeunternehmen dem DOLCE-Team angeschlossen.

Zu viel Zucker ist ungesund. Die Industrie sucht daher seit langem nach gesunden Alternativen.
Quelle: 
Pixabay

Zu süß, zu salzig, zu fett: Viele Lebensmittel enthalten Inhaltsstoffe, die bei übermäßigem Konsum ungesund sind. Die Lebensmittelindustrie steht seit langem unter Druck bei der Suche nach Alternativen: Denn die Kosten für die Behandlung ernährungsbedingter Krankheiten wie Herz-, Kreislauf- und Stoffwechselstörungen betragen jährlich etwa 17 Mrd. Euro.

Europäisches Getränkeunternehmen wird DOLCE-Mitglied

Mit dem Fokus auf die Entwicklung neuer natürlicher Süßstoffe und Geschmacksverstärker wurde 2016 die strategische Partnerschaft DOLCE geschlossen. Initiatoren der Süßstoff-Allianz sind das Bioökonomie-Unternehmen Brain AG, der Naturstoffspezialist Analyticon Discovery GmbH sowie der französische Speziallebensmittelhersteller Roquette. Nun hat das Trio Verstärkung bekommen: Wie Brain Mitte März verkündet, hat sich ein weiteres Unternehmen aus dem Konsumgüterbereich dem DOLCE-Team angeschlossen. Dabei handelt es sich um ein global agierendes europäisches Getränkeunternehmen. Der Name des Unternehmens sowie weitere Details der Partnerschaft wurden nicht genannt.

Mehr als 25 natürliche Süßstoffe verfügbar 

Als neues Mitglied stehen dem Unternehmen für die Produktion nunmehr die im DOLCE-Programm speziell für Getränke entwickelten natürlichen Süßstoffe zur Verfügung. Mehr als 25 natürliche Saccharose-Süßgeschmacksverstärker sowie natürliche hochintensive Süßstoffe wurden Brain zufolge seit Gründung der Allianz identifiziert und charakterisiert. Diese Süßstoffe können an das jeweilige Produktportfolio des Unternehmens angepasst werden. Auf das umfangreiche Angebot haben Mitglieder im DOLCE-Team Zugriff. Wie Brain mitteilt, laufen derzeit Verhandlungen mit weiteren potenziellen Partnern aus der Lebensmittel- und Getränkeindustrie.

Nationale Stategie für gesunde Ernährung 

Die Förderung einer gesunden Ernährung steht auch auf der politischen Agenda der Bundesregierung und wurde im vergangenen Jahr in einer nationalen Strategie verankert. Diese zielt unter anderem auch auf die Reduzierung von Zucker, Salz und Fett in Lebensmitteln sowie auf Innovationen, die Nahrungsmittel gesünder machen.

bb

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