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27.11.2017

Preis für grüne Start-up-Ideen

Insgesamt neun grüne Ideen wurden im November mit dem StartGreen Award geehrt. Erstmals ging der vom Bundesumweltministerium initiierte Preis auch an Schülerfirmen.

Mit dem StartGreenAward ehrt das Bundesumweltministerium Konzepte und Unternehmen mit nachhaltigen Ideen.
Mit dem StartGreenAward ehrt das Bundesumweltministerium Konzepte und Unternehmen mit nachhaltigen Ideen.
Quelle: 
Rolf Schulten

Ob ressourcenschonende Herstellungsverfahren oder neuartige Umwelttechnologien: Die Bandbreite grüner Start-ups ist breit aufgestellt und zeigt das Potenzial nachhaltiger Ideen. 170.000 grüne Unternehmen haben sich nach Einschätzung des Borderstep Instituts in den vergangenen acht Jahren in Deutschland gegründet. Vor allem die Start-up-Szene hat die Green Economy für sich entdeckt. Die besten Ideen wurden Mitte November im Rahmen der „Gründerwoche Deutschland“ in Berlin mit dem StartGreen Award ausgezeichnet.

Neun Preisträger in fünf Kategorien

Der vom Borderstep-Institut initiierte StartGreen Award steht unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. Mit ihm werden Gründungskonzepte, Start-ups und junge Unternehmen geehrt, die mit innovativen Ideen einen Beitrag zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz leisten. Neben Preisgeldern von insgesamt 50.000 Euro steht auch das Netzwerken der Preisträger innerhalb der Gründer-Commmunity im Fokus der Förderung. In diesem Jahr konnten insgesamt neun Kandidaten in fünf Kategorien punkten. Zuvor hatten sie schon eine Jury aus Gründungs-, Innovations- und Nachhaltigkeitsexperten in einem finalen Pitch überzeugen müssen.

Von Saagutbehandlung bis Virtual Reality

Zu den drei Siegern in der Kategorie „Gründungskonzepte“ zählt das junge Osnabrücker Unternehmen „SeedForward“. Das Team um die beiden Gründer Jacob Paul Bussmann und Jan Ritter erhielt die Trophäe für die Entwicklung einer organisch adaptierbaren Saatgutbeschichtung. In der Sparte „Start-up“ siegte „Hydrogenious“ aus Erlangen mit einer Technologie zur Speicherung von Wasserstoff in Flüssigkeiten. Und in der Kategorie „junges Unternehmen“ überzeugte wiederum „Polysecure“ aus Freiburg. Die Baden-Württemberger entwickleten eine Technologie, mit der schwer recycelbare Stoffe getrennt und sortiert werden können. Darüber hinaus ging der Sonderpreis „Neue Perspektiven“ an das Potsdamer Team „VisionYOU“, dass mit Virtual Reality die Berufsorientierung für Jugendliche attraktiver machen will.

Erstmals Schüler für grüne Ideen ausgezeichnet

Neben Start-ups und jungen Unternehmen wurden erstmals auch drei Schülerfirmen ausgezeichnet, die mit ihren nachhaltigen Gründungen punkteten. Dazu gehören unter anderem die Macher von „öko-E eSG, die sich für die Pflege von Streuobstwiesen wie auch für einen sanften Tourismus in der Region stark machen. Hinter der Förderung steht das Projekt StartGreen@School, dass über die Nationale Klimaschutzinitiative gefördert wird. Es unterstützt nachhaltige Schülerprojekte mit dem Ziel, bereits an Schulen das Bewusststein für grüne Gründungen zu wecken und über diesen Weg langfristig den Treibhausgaseffekt zu reduzieren.

bb

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