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06.07.2017

Kiel: Bayer baut Tiermedizin aus

Bayer baut seine Tiergesundheit-Sparte kräftig aus und investiert 92 Mio. Euro in den Produktionsstandort Kiel. Hier werden unter anderem Floh- und Zeckenhalsbänder gefertigt.

Der Markt für Tiergesundheit wächst. Bayer investiert 92 Mio. Euro in den nächsten Jahren in diesen Sektor und den Standort Kiel.
Quelle: 
Bayer AG

Haus- und Nutztiere sind weltweit auf dem Vormarsch und bieten damit einen großen Markt mit enormem Wachstumspotenzial. Darauf setzt auch Bayer und baut sein Geschäft mit Tiergesundheitsprodukten (Animal Health) weiter aus. Bis zum Jahr 2021 sollen etwa 92 Mio. Euro in die Weiterentwicklung des Standorts Kiel fließen, denn hier werden einige der wichtigsten Produkte für den Weltmarkt hergestellt.

Gestiegene Nachfrage erfordert Neubau

Bayer will sich zunehmend als Life-Science-Konzern profilieren, mit Kernkompetenzen in den Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Im Bereich der Animal Health hat vor allem die gestiegene Nachfrage nach Halsbändern gegen Flöhe und Zecken eine Investition in neue Produktionshallen sowie neue Abfüll- und Verpackungsmaschinen unabdingbar gemacht. Zudem soll auch die Herstellung von Pipetten mit flüssigem Parasitenschutz für Haustiere ausgeweitet und vorangetrieben werden. Außerdem werden andere Flüssigprodukte und die Optimierung der Tablettenherstellung für Haus- und Nutztiere mit Millionenbeträgen gefördert, und auch in die Erweiterung der Infrastruktur des Standortes soll investiert werden.

Schützende Halsbänder aus Kiel

„Kiel ist mit Abstand der bedeutendste Produktionsstandort für unsere Tiergesundheitssparte“, sagt Dirk Ehle, Leiter des Bayer-Geschäftsbereichs Animal Health. „Dort stellen wir etwa 60 Prozent aller unserer weltweit vertriebenen Produkte her. Als strategischer Produktionsstandort für Pipetten und Floh- und Zeckenhalsbänder trägt Kiel maßgeblich zum Erfolg unseres Geschäftsbereiches bei. Speziell im Bereich Halsbänder erwarten wir auch in der Zukunft ein deutliches Wachstum. Zudem bereiten wir Kiel darauf vor, die Anforderungen für die künftige Produktion unserer Pipelineprodukte erfüllen zu können. Damit ist der Standort auch mittel- bis langfristig gut aufgestellt.“ Im Jahr 2016 lag bei Bayer der Umsatz des gesamten Geschäftsbereichs Animal Health bei rund 1,5 Mrd. Euro. Weitere Produktionsstandorte befinden sich in den USA, Südkorea, China, Vietnam, Brasilien, Mexiko und Neuseeland.

jmr

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