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24.10.2019

Initiative für Kunststoff-Kreisläufe

Auf der Kunststoff-Fachmesse K 2019 präsentierte der Spezialchemiekonzern Clariant eine neue EcoCircle Initiative.

Clariant verstärkt sein vorausschauendes Engagement mit Innovationen zur Lösung des Kunststoffabfallproblems.
Clariant verstärkt sein vorausschauendes Engagement mit Innovationen zur Lösung des Kunststoffabfallproblems.
Quelle: 
Clariant

Es gibt ein großes Thema, das in diesem Jahr die Fachmesse der Kunststoffindustrie, die „K 2019“, in Düsseldorf dominierte: die Vermeidung von Kunststoffabfällen. Jedes Jahr landen rund 200 Millionen Tonnen Kunststoffabfall auf Deponien, und geschätzte acht Millionen Tonnen enden in den Weltmeeren. Der Schweizer Spezialchemiekonzern Clariant hat die Messe daher zum Anlass genommen, mehrere Initiativen zur Zusammenarbeit vorzustellen, die das Recycling erleichtern und letztlich die Branche in Richtung einer Kreislaufwirtschaft entwickeln sollen.

Langfristziel ist die Kreislaufwirtschaft

Hans Bohnen, Vorstandsmitglied von Clariant, erläutert: „Gemeinsame Anstrengungen von Akteuren entlang der Wertschöpfungsketten der Kunststoff- und Recyclingindustrie werden sicherstellen, dass Kunststoffe nicht mehr verschwendet, sondern erhalten, zurückgewonnen und wiederverwertet werden, ohne die Umwelt zu belasten. Langfristiges Ziel muss sein, eine Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe zu etablieren.“ Mit Produkten und Technologien, die die Abhängigkeit von fossilen Materialien reduzieren, sowie mit erweiterten Möglichkeiten für Wiederverwendung und Recycling, priorisiere Clariant dies in allen Geschäftsbereichen.

Kooperationen entlang der Wertschöpfungskette

So bündelt die Initiative „EcoCircle“ Kooperationen entlang der gesamten Kunststoffwertschöpfungskette, die auf ein besseres Recycling abzielen. Partner sind unter anderem der finnische Ölraffinierer, der Fettreste und altes Speiseöl als Quelle für Kohlenwasserstoffe nutzt und ein Hersteller von Nahinfrarotscannern, die nun auch schwarze Kunststoffe sortieren können. Ziel der Initiative sei es, unternehmensweite Kompetenzen und Technologien von Clariant zusammenzuführen, die für mechanisches und chemisches Recyceln von Bedeutung sind, um Produkte mit herausragenden Kreislaufvorteilen zu identifizieren und zu entwickeln.

Produktbezeichnungen kommunizieren Nachhaltigkeit

Neu bei Clariant sind außerdem vier sogenannte Nachhaltigkeitsdesignatoren, die nun in der Geschäftseinheit Additives eingeführt werden. Sie bringen definierte Nachhaltigkeitskriterien auf den Punkt: „Aqua“ steht für Produkte, die in ihrer Anwendung den Wasserverbrauch um mindestens 20% senken. „Circle“ signalisiert Produkte, die den Rohstoffverbrauch durch Wiederverwendung und Recycling reduzieren. „Terra“ verweist auf Produkte aus erneuerbaren Rohstoffen mit einem Renewable Carbon Index (RCI) – dem Kohlenstoffanteil aus erneuerbaren biologischen Quellen – von mindestens 50 Prozent. Und bei „Vita“ handelt es sich um Produkte natürlicher Herkunft mit einem echten RCI von mindestens 98%.

bl

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