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05.05.2020

Ideenwettstreit zu Smart Farming gestartet

Mit der Smart Farming Challenge ruft die BayWa AG junge Akteure aus der Agrartechnologie auf, satellitengestützte Lösungen mit Künstlicher Intelligenz für die Landwirtschaft zu entwickeln. 

BayWa Smart Farming Challenge 2020
Quelle: 
BayWa AG

Schon heute liefern Satellitendaten Landwirten wichtige Informationen zu Bodenbeschaffenheit und Pflanzenwachstum. Genutzt werden vor allem Daten der Sentinel-Satelliten, die im Rahmen des EU-Raumfahrtprogramms Copernicus alle drei bis fünf Tage aktuelle Informationen zur Erde schicken. Mit dem Trend Smart Farming gewinnen Daten aus dem All zunehmend an Bedeutung. Auch Großkonzerne wie der Systemdienstleister BayWa AG haben sich mit Blick auf eine nachhaltige Landwirtschaft  neu aufgestellt, um Landwirte mit digitalen Lösungen zu unterstützen.

KI-gestützte Anwendungen für Satellitendaten 

Im Rahmen des internationalen Innovationswettbewerbs Copernicus Masters ruft das Münchner Unternehmen nun zum wiederholten Mal junge Akteure der Agrartechnologie-Szene auf, ihre Ideen einzubringen. Bewerben können sich Start-ups, Forschungsgruppen, Studierende, aber auch Privatpersonen. Gesucht sind vor allem Innovationen, die Daten aus dem All mit Künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen kombinieren, sowie satellitenbasierte Lösungen, die speziell auf das Weide-Management oder die Früherkennung von Pflanzenkrankheiten bei Ackerkulturen fokussieren.

Smart-Farming-Anwendungen vorantreiben

„Smart Farming ist Teil einer modernen, nachhaltigen und ressourcenschonenden Landwirtschaft“, so BayWa-Vorstandsvorsitzender Klaus Josef Lutz. „Mit ihr lassen sich konventioneller und Öko-Landbau in Einklang bringen.“ BayWa bietet eigenen Angaben nach seinen Kunden bereits heute diverse datenbasierte Möglichkeiten, um Äcker bedarfsgerecht, prozessoptimiert und klimafreundlich bewirtschaften zu können. Mithilfe der Smart Farming Challenge will das Unternehmen Lutz zufolge den Anwendungsbereich kontinuierlich erweitern und so schrittweise „den Landwirt zum Datenwirt“ machen.

Satellitendaten erleichtern Arbeit in Corona-Krise

Wie wichtig satellitenbezogene Daten sind, zeigt sich gerade jetzt in der Corona-Krise. „Da die Pflanzenbauberatung am Feldrand gemeinsam mit dem Landwirt nur eingeschränkt möglich ist, greifen unsere Pflanzenbauberater verstärkt auf Satellitendaten zurück“, sagt Jörg Migende, Leiter Digital Farming der BayWa AG.

Der Startschuss für die Smart Farming Challenge fiel im April. Interessenten können ihre Ideen noch bis zum 30. Juni über die Internetseite Copernicus Masters einreichen. Die Gewinner werden von BayWa sowie ihren Tochter-Gesellschaften Vista und FarmFacts bei der Weiterentwicklung ihrer Ideen unterstützt, um diese für Landwirte nutzbar und für den Markt fitzumachen. Die Sieger erhalten ein Preisgeld von 5.000 Euro und profitieren von unternehmerischem Wissen über Markt und Kunden.

bb

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