Fichten im Hunger-Experiment
Zu überleben ist wichtiger als zu wachsen: Diese naheliegende Erkenntnis hat die Evolution auch in Bäumen verankert, wie ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts (MPI) für Biogeochemie nun im Fachjournal „PNAS“ berichtet. Demnach bevorzugen es die untersuchten Fichten bei Ressourcenknappheit, ihre Speicher gefüllt zu halten, und stoppen dafür sogar das Wachstum.
CO2 zu Kunststoffen und Aminosäuren
Besser nutzen als einlagern: Um den Kohlendioxidausstoß in die Atmosphäre zu begrenzen, propagieren insbesondere Energiekonzerne die Abscheidung des Treibhausgases aus Kraftwerks- und Fabrikemissionen. Das Gas soll dann beispielsweise in unterirdischen Depots für die Ewigkeit gelagert werden.
Prägende Erfahrung: Wie Pflanzen auf Hitzestress reagieren
Stress ist ungesund – für Mensch wie für Pflanze. Anders als Mensch oder Tier können Pflanzen Stress jedoch nicht ausweichen, können beispielsweise nicht vor Hitze in den Schatten oder in kühlere Gebiete fliehen. Deshalb besitzen pflanzliche Zellen eine Reihe von Anpassungsmechanismen. Jetzt konnten Forschende zeigen, dass diese Mechanismen gegen Hitzestress im Sprossmeristem besonders gut greifen, wenn die Pflanze schon einmal Hitze überlebt hat.
Berufswelt Bioökonomie kennenlernen
Die Bioökonomie bietet viele Optionen, um auch beruflich etwas für Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu tun. Die Möglichkeit für Schüler, sich über die Vielfalt der Angebote zu informieren, war in den vergangenen Monaten auf Grund der Pandemie jedoch äußerst eingeschränkt. Das soll sich nun ändern. Mit Beginn des neuen Schuljahres lädt der Wissenschaftsladen (WILA) Bonn e.V. Schülerinnen und Schüler zu einer Reihe von Dialogveranstaltungen ein, um nachhaltige Berufe in der Bioökonomie kennenzulernen.