Newsletter

Link versenden
08.08.2019

Wettbewerb G-Bib: Deutsche Teams im Finale

Zwei deutsche Hochschulteams haben es in die Schlussrunde der "Global Biobased Businessplan Competition" geschafft.

Nadelholz hat einen besonderes hohen Ligninanteil.
Nadelholz hat einen besonderes hohen Ligninanteil.
Quelle: 
dive88/Pixabay; CC0

Am 4. September 2019 wird es spannend: Dann wird der diesjährige Gewinner des internationalen Studierendenwettbewerbs „Global Biobased Businessplan Competition (G-Bib) gekürt. Nach dem deutschen Halbfinale im Juli sind noch zwei deutsche Beiträge im Rennen. Der Wettbewerb ist eine Aktion des deutsch-belgischen-niederländischen Bio Innovation Growth mega Cluster (BIG-Cluster) und zielt darauf ab, Innovationen und Firmengründungen zu stimulieren. Die Businesspläne müssen sich damit beschäftigen, Chemikalien, neue Materialien oder Kraftstoffe aus erneuerbaren natürlichen Rohstoffen herzustellen.

Deutsche und belgische Studierendenteams im Wettstreit

Teams aus zwei bis fünf Bachelor-, Master- oder PhD-Studenten von deutschen oder belgischen Universitäten können am Wettbewerb teilnehmen. Die Entstehung des Businessplans wird durch Meisterkurse begleitet. Bei den deutschen Teams haben sich in diesem Jahr LignoPure und Engineering Biosurfactants (EBS) bis ins Finale durchgesetzt. Auf den Gewinner wartet eine Finanzspritze, um die eigene Idee weiterzuentwickeln.

Chemiefreie Ligninherstellung und Biotenside aus Zigarettenkippen

LignoPure ist es gelungen, Lignin unter chemiefreien Bedingungen aus Biomasse zu extrahieren und so ein hochwertiges Polymer herzustellen, das für Lebensmittel, Kosmetika oder die Weiterverarbeitung zu speziellen Materialien genutzt werden kann. EPS beabsichtigt in seinem Businessplan, Biotenside aus nachhaltigen Rohstoffen herzustellen und sich damit zunächst an den hochpreisigen Kosmetikmarkt zu richten. Später will sich das studentische Team auch an den gesamten Tensidmarkt wenden. Ihr belgischer Konkurrent im Finale wird das Team Innovived sein, das aus Zigarettenkippenabfällen ein biologisch abbaubares 3D-Druck-Filament produzieren möchte.

Die deutschen Finalisten freuen sich über ihre Chance auf eine Finanzspritze für ihren Businessplan.
Quelle: 
CLIB

Die deutschen Finalisten freuen sich über ihre Chance auf eine Finanzspritze für ihren Businessplan.

Bewerbung für 2020 jetzt möglich

Der Wettbewerb 2019 wird von CLIB in Deutschland und Bio Base Europe Pilot Plant und Flanders Biobased Valley in Belgien organisiert und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie dem Interreg NWE-Projekt BioBase4SME finanziert. Bewerbungen für die nächste Wettbewerbsrunde im Jahr 2020 sind jetzt möglich.

bl

Back to top of page