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03.01.2018

Produktideen für die Bioökonomie gefragt

In einer neuen Runde des Ideenwettbewerbs „Neue Produkte für die Bioökonomie“ fördert das Bundesforschungsministerium wieder originelle Geschäftsideen für die biobasierte Wirtschaft.

biobasierte produkte,  Orangenschalen
Diese ausgepressten Orangenschalen könnten der Grundstock für neue biobasierte Produkte sein.
Quelle: 
Patrycja-Bielawska Roepke/Pixelio.de

Gefragt sind originelle Geschäftsideen für eine biobasierte Zukunft: Im Rahmen der Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Jahr 2013 den Ideenwettbewerb „Neue Produkte für die Bioökonomie“ ins Leben gerufen. Der Ideenwettbewerb schafft eine unkomplizierte Fördermöglichkeit mit einer niedrigen Eintrittsschwelle insbesondere für originelle und neue Visionen. In der ersten Ausschreibungsrunde wurden damals mehr als 200 Ideenskizzen eingereicht, aus denen es 32 in die Sondierungsphase schafften. Darunter sind Ideen wie smarte Spürsonden für Bioreaktoren, Lebensmittelfolie aus Lupinen oder ein Dünger aus Pilzen und Biokohle. Im Jahr 2016 gab es eine zweite Ausschreibungsrunde des Ideenwettbewerbs. Nun hat das BMBF eine neue Ausschreibungsrunde gestartet - mit einem etwas überarbeitetem Konzept.

Risikoreiche Ideen gefördert

Im Fokus des aktuellen Ideenwettbewerbs steht auch dieses Mal die Förderung sehr früher und risikoreicher Produktideen für die Bioökonomie. Gefördert werden neuartige Ideen für biobasierte Produkte, Verfahren und Dienstleistungen, die zur Umsetzung der Vision einer biobasierten Wirtschaftsweise in Deutschland beitragen. Thematisch sind den Antragstellern keine Grenzen gesetzt. Die Konzepte können alle Bereiche der Bioökonomie im Sinne der Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030 betreffen. Antragsberechtigt sind Hochschulen und außerhochschulische Forschungs- und Wissenschaftsinstitute, Bundes- und Landeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben, Technologietransfer-Einrichtungen sowie Innovationsmittler, forschungsorientierte physische oder virtuelle Kooperationseinrichtungen aber Unternehmen aus der Wirtschaft vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die ihren Sitz in Deutschland haben.

Neue Produkte für die Bioökonomie

Die aktuelle Ausschreibung des Ideenwettbewerbs auf der BMBF-Website und auf der Website des Projektträgers Jülich

Zwölfmonatige Sondierungsphase

Die Förderung einer Produktidee erfolgt dabei in zwei Phasen. Für die zwölfmonatige Sondierungsphase können demnach bis zu 65.000 Euro gewährt werden. Die Sondierungsphase soll in erster Linie dazu dienen, einen Entwicklungsplan für die technische Umsetzung der Produktidee auszuarbeiten und geeignete Partner mit der erforderlichen wissenschaftlich-technischen Expertise zusammenzustellen.

Die gegebenenfalls anschließende Machbarkeitsphase wird für die Dauer von zwei Jahren gefördert. Bis zu 100% der von den Hochschulen erbrachten Aufwendungen können übernommen werden. In der Machbarkeitsphase können grundlegende Untersuchungen zur technischen Machbarkeit der Produktvision durchgeführt werden.

Knapp gehaltene Ideenskizzen können über das Förderportal des Bundes „easy-Online" bis zum 15. Februar 2018 eingereicht werden. Das Antragsverfahren ist mehrstufig und wird vom Projektträger Jülich betreut. Ansprechpartner ist Christoph Wennemann.

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