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12.06.2019

Neuer Inkubator für Food-Start-ups

Die Hochschule Weihenstephan will Lebensmittelinnovationen erfolgreich in die Praxis bringen. Fünf Firmen gibt es bereits.

Die Technikum-Anlage in der Brau- und Getränketechnologie dient der Herstellung innovativer Getränke.
Die Technikum-Anlage in der Brau- und Getränketechnologie dient der Herstellung innovativer Getränke.
Quelle: 
Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

180 Mrd. Euro Umsatz macht die Lebensmittelindustrie jährlich in Deutschland. Doch nicht nur die großen Konzerne haben in diesem Markt eine Chance. Vor allem spezielle Verbraucheranforderungen wie Laktose- oder Glutenfreiheit sowie kohlenstoffarme, vegetarische und vegane Rezepturen bieten Potenzial für Nischenprodukte und damit für Start-ups. Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) hat nun einen Inkubator gegründet, um Food-Start-ups ihrer Studenten und Mitarbeiter zu unterstützen.

Gesamte Wertschöpfungskette abgebildet

Die HSWT deckt mit ihren Studiengängen die gesamte Lebensmittelwertschöpfungskette ab. Auch das nötige Wissen für angehende Gründer wird den 4.000 Studenten an der Hochschule vermittelt, insbesondere durch den Studiengang „Lebensmitteltechnologie“ mit den Modulen „Gründung eines Food Start-ups“, „Produktentwicklung“ und „Unternehmensführung". Ab Herbst 2019 starten zudem zwei neue Master-Studiengänge im Bereich „Lebensmittelqualität“. So überrascht es nicht, dass bereits fünf Food-Start-ups aus der HSWT hervorgegangen sind. Sie werden ebenfalls in den „Food Start-up Inkubator Weihenstephan“ (FSIWS) ziehen.

Technikums- und Laborflächen sowie Berater

Im Inkubator stehen den Jungunternehmern eigens für die Lebensmittelproduktion zugelassene Technikums- und Laborflächen zur Verfügung, um Lebensmittelmuster herzustellen und Pilotproduktionen aufzubauen. Außerdem werden sie von Experten der Industrie- und Handelkammer sowie den Food-Start-up-Spezialisten von Startinfood beraten.

Nächste Schritte schon geplant

Bis 2021 soll zudem ein neues Brau- und Getränkezentrum errichtet werden, das die verfügbaren Technikumsflächen verdoppelt. Bis dahin sollen auch weitere Partner für die Vernetzung gewonnen werden, beispielsweise das Fraunhofer Institut IVV, die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft und das Wissenschaftszentrum Weihenstephan der TU München.

bl

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