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Feinchemikalien

sind Substanzen mit einem hohen Reinheitsgrad, wie sie etwa bei Wirkstoffen in der pharmazeutischen Industrie benötigt werden.

Fermentation

Die Fermentation bezeichnet in der Biotechnologie die Umsetzung von biologischen Materialien mit Hilfe von Bakterien, Pilz-oder Zellkulturen oder durch Zusatz von Enzymen.

Fermenter

Fermenter ist eine andere Bezeichnung für Bioreaktor.

Funktionelle Lebensmittel

Lebensmittel mit funktionellen Zutaten, die eine 
gesundheitsfördernde Wirkung haben.

Gärung

Als Gärung bezeichnet man energieliefernde, organisches Material zersetzende Stoffwechsel-Prozesse, die ohne Einfluss von freiem Sauerstoff (anaerob) stattfinden.

Genom

die Gesamtheit des Erbmaterials eines Organismus oder eines Virus. Synonym: Erbgut. Zumeist besteht das Genom aus dem Erbmolekül DNA.

Gentechnik

Arbeitsmethoden der Molekularbiologie, mithilfe derer man Erbmaterial gewinnen, gezielt verändern und in Organismen einbringen kann.

Kaskadennutzung

ein- oder mehrfache stoffliche Nutzung eines Rohstoffs in Produkten (z. B. durch Papier-Recycling) sowie abschließende energetische Nutzung

Koppelproduktion

gleichzeitige Herstellung mehrerer Produkte in einem einzigen Produktionsprozess 


Kurzumtriebsplantage

Acker, auf dem schnellwachsende Hölzer wie Pappeln und Weiden angebaut werden. Diese Dauerkulturen sind nach wenigen Jahren erntereif.

Lignin

netzartig strukturierter Bestandteil pflanzlicher Zellwände, bewirkt Verholzung der Zelle

Lignocellulose

hochmolekularer nachwachsender Rohstoff aus Cellulose, Hemicellulosen und Lignin, Bestandteil der Zellwände verholzter Pflanzen

Markergene

Markergene werden in der molekularbiologischen Forschung eingesetzt, um den erfolgreichen Transfer und die Expression von Genen bei gentechnischen Veränderungen nachzuverfolgen oder darauf „selektieren“ zu können. Markergene werden dabei gemeinsam mit dem Gen eingeschleust, das dem Organismus neue Eigenschaften verleihen soll.

Metabolismus

Mit Metabolismus wird der Stoffwechsel bezeichnet. Er umfasst den chemischen Abbau (Katabolismus) und und den Aufbau (Anabolismus) zelleigener Substanzen, die für das Überleben des Organismus oder der Zelle notwendig sind. 

Metagenom

Als Metagenom bezeichnet man die Gesamtheit der Genom-Information der Mikroorganismen einer bestimmten Lebensgemeinschaft (Biozönose) oder eines Biotops.

Mikrobiom

die Gesamtheit aller Mikroorganismen, die einen Lebensraum bewohnen. Das kann der menschliche Darm, die Mundhöhle sein oder die Wurzel von Pflanzen. Im engeren Sinne ist das Mikrobiom die gesamte Erbinformation (Genome) sämtlicher Mikroorganismen, die in einen Lebensraum vorkommen. Die Gesamtheit der lebenden Mikroorganismen wird hingegen als Mikrobiota bezeichnet.

Nachhaltigkeit

Konzeption einer dauerhaft zukunftsfähigen Entwicklung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Dimension menschlicher Existenz. Eine nachhaltige Entwicklung befriedigt die Bedürfnisse der Gegenwart, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre 
Bedürfnisse nicht befriedigen können.

Nachwachsende Rohstoffe

land- und forstwirtschaftliche Produkte, die nicht als Nahrungs- oder Futtermittel, sondern als Rohstoff für industrielle Produkte oder zum Erzeugen von Energie eingesetzt werden

Nuklease

Enzym, das Nukleinsäuren (DNA und RNA) abbaut oder zerschneidet.

Nukleotid

Das Nukleotid ist der Grundbaustein der Nukleinsäuren DNA und RNA. Es besteht aus einer Base, einem Zuckerrest und drei Phosphatresten. Unter Abspaltung von zwei Phosphatresten werden bei der DNA- bzw. RNA-Synthese Nukleotide über eine Phosphodiesterbindung miteinander verknüpft.

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