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Energiepflanzen

Pflanzen, die für die Bioenergiegewinnung angebaut und genutzt werden. Neben Mais sind das Raps, Getreide und Zuckerrübe sowie Pappeln, die Durchwachsene Silphie oder Wildpflanzen.

Enzym

Ein Enzym ist ein komplexes Eiweißmolekül, das als Beschleuniger biochemischer Reaktionen wirkt. Deswegen werden Enzyme auch als Biokatalysatoren bezeichnet. Der überwiegende Teil biochemischer Reaktionen in lebenden Systemen wird von Enzymen umgesetzt und gesteuert. Enzyme gehen sehr spezifisch zu Werke – ein einzelnes Enzym katalysiert in der Regel nur eine einzige Reaktion und es setzt nur ein ganz bestimmtes Molekül um. Das macht Enzyme zu biologischen Spezialwerkzeugen.

Feinchemikalien

sind Substanzen mit einem hohen Reinheitsgrad, wie sie etwa bei Wirkstoffen in der pharmazeutischen Industrie benötigt werden.

Fermentation

Die Fermentation bezeichnet in der Biotechnologie die Umsetzung von biologischen Materialien mit Hilfe von Bakterien, Pilz-oder Zellkulturen oder durch Zusatz von Enzymen.

Fermenter

Fermenter ist eine andere Bezeichnung für Bioreaktor.

Funktionelle Lebensmittel

Lebensmittel mit funktionellen Zutaten, die eine 
gesundheitsfördernde Wirkung haben.

Gärung

Als Gärung bezeichnet man energieliefernde, organisches Material zersetzende Stoffwechsel-Prozesse, die ohne Einfluss von freiem Sauerstoff (anaerob) stattfinden.

Genom

die Gesamtheit des Erbmaterials eines Organismus oder eines Virus. Synonym: Erbgut. Zumeist besteht das Genom aus dem Erbmolekül DNA.

Genom-Editierung (Genome Editing)

Damit wird der Einsatz molekularbiologischer Werkzeuge zusammengefasst, die einen zielgerichteten Eingriff in das Erbgut von Mikroorganismen, pflanzlichen, tierischen oder menschlichen Zellen erlauben. Durch die Genom-Editierung lässt sich Erbinformation gezielt verändern – so lassen sich zum Beispiel Gene gezielt ab- oder anschalten, einfügen oder entfernen. Zu den gebräuchlichsten Methoden zählen CRISPR-Cas, TALEN und Zinkfingernukleasen.

Gentechnik

Arbeitsmethoden der Molekularbiologie, mithilfe derer man Erbmaterial gewinnen, gezielt verändern und in Organismen einbringen kann.

Hydroponik

die Kultivierung von Pflanzen ohne Erde in Hydrokultur.

Kaskadennutzung

ein- oder mehrfache stoffliche Nutzung eines Rohstoffs in Produkten (z. B. durch Papier-Recycling) sowie abschließende energetische Nutzung.

Koppelproduktion

gleichzeitige Herstellung mehrerer Produkte in einem einzigen Produktionsprozess.


Kreislaufwirtschaft

In einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft sollen Materialien und Stoffe so eingesetzt werden, dass sie über einen möglichst langen Zeitraum in Produkten Nutzen stiften, für zukünftige Produktionsprozesse zurückgewonnen werden und somit nicht als Abfälle unwiederbringlich verloren gehen können.

Kurzumtriebsplantage

Acker, auf dem schnellwachsende Hölzer wie Pappeln und Weiden angebaut werden. Diese Dauerkulturen sind nach wenigen Jahren erntereif.

Lignin

Lignine sind Stoffe, die in der pflanzlichen Zellwand als Gerüstsubstanzen eingelagert sind. Aus chemischer Sicht ist Lignin ein komplexes Biopolymer, das aus aromatischen Grundbausteinen zusammengesetzt ist. Besonders ligninreich sind verholzte Pflanzenteile.

Lignocellulose

hochmolekularer „Verbundwerkstoff“ aus den drei Naturstoffen Cellulose, Hemicellulose und Lignin, Bestandteil der Zellwände verholzter Pflanzen.

Metabolismus

Mit Metabolismus wird der Stoffwechsel bezeichnet. Er umfasst den chemischen Abbau (Katabolismus) und und den Aufbau (Anabolismus) zelleigener Substanzen, die für das Überleben des Organismus oder der Zelle notwendig sind. 

Metagenom

Als Metagenom bezeichnet man die Gesamtheit der Genom-Information der Mikroorganismen einer bestimmten Lebensgemeinschaft (Biozönose) oder eines Biotops.

Mikrobiom

die Gesamtheit aller Mikroorganismen, die einen Lebensraum bewohnen. Das kann der menschliche Darm, die Mundhöhle sein oder die Wurzel von Pflanzen. Im engeren Sinne ist das Mikrobiom die gesamte Erbinformation (Genome) sämtlicher Mikroorganismen, die in einen Lebensraum vorkommen. Die Gesamtheit der lebenden Mikroorganismen wird hingegen als Mikrobiota bezeichnet.

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