Digitalisierung in der mitteldeutschen Bioökonomie erleben

Digitalisierung in der mitteldeutschen Bioökonomie erleben

Der DiP-Verbund zeigt auf der Grünen Woche, wie digitale Technologien, klimaresistente Landwirtschaft und innovative biobasierte Produkte Hand in Hand gehen, um Sachsen-Anhalt zu einer zukunftsfähigen Bioökonomie zu machen.

Ausstellung des DiP-Verbunds auf der Grünen Woche 2026.
Der DiP-Verbund zeigt auf der Grünen Woche interaktive Exponate und Anwendungen, die die Digitalisierung in der Landwirtschaft und Bioökonomie anschaulich erlebbar machen. Hier: Dr. Thomas Schmutzer und Jana Müglitz von DiP-DIAMANT

Auf der Grünen Woche in Berlin macht der DiP-Verbund sichtbar, wie Innovation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft und Industrie zusammenwirken. Vom 16. bis 25. Januar 2026 zeigen die Verbundpartner am Gemeinschaftsstand der Hochschulen Sachsen-Anhalts praxisnahe Projekte, die den Strukturwandel im Mitteldeutschen Revier aktiv gestalten. Besucherinnen und Besucher können erleben, wie im südlichen Sachsen-Anhalt eine Modellregion der Bioökonomie entsteht: eine Region, in der digitale Lösungen, nachhaltige Anbausysteme und neue biobasierte Produkte Hand in Hand gehen.

Im Zentrum des DiP-Verbunds stehen pflanzliche Wertschöpfungsketten, die von der Züchtung bis zur industriellen Nutzung digital unterstützt werden. Drohnen, Sensoren und künstliche Intelligenz helfen, Anbau, Pflege und Ernte effizienter zu gestalten, während gleichzeitig neue Produkte und Verfahren für grüne Chemie entwickelt werden. In 20 Forschungsprojekten und mit rund 50 Partnern entstehen so konkrete Ansätze für klimaresiliente Landwirtschaft, nachhaltige industrielle Nutzung und regionale Wertschöpfung. Ziel ist eine Modellregion, in der Innovationen aus Forschung und Praxis zusammenfließen und eine digitale, nachhaltige und wirtschaftlich starke Bioökonomie entsteht.

So unterstützt der DiP-Verbund die Region beim Strukturwandel nach dem Kohleausstieg, fördert Ressourceneffizienz, Klimaschutz und wirtschaftliche Stabilität. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) unterstützt den Verbund in zwei Förderrunden mit bis zu 105 Millionen Euro, ein starkes Signal für die Bedeutung der pflanzenbasierten Bioökonomie in Sachsen-Anhalt. Auf der Grünen Woche können Besucherinnen und Besucher am Stand 243 in Halle 23 erleben, wie Forschung, und Praxis gemeinsam konkrete Lösungen für eine zukunftsfähige Wirtschaft schaffen.

hb