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28.09.2018

Exzellenzcluster mit Bezug zur Bioökonomie

Unter den gestern gekürten Exzellenzclustern der Universitäten sind auch Spitzenforschungs-Verbünde mit Relevanz für die Bioökonomie. Hier im Überblick.

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Im Rahmen der „Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder“ wurden am 27. September die mit Spannung erwarteten Zuschläge für die Exzellenzcluster erteilt. Insgesamt wurden von Deutscher Forschungsgemeinschaft (DFG), Wissenschaftsrat und GWK aus 88 Förderanträgen insgesamt 57 Exzellenzcluster ausgewählt. Pro Jahr werden dafür 385 Mio. Euro für die kommenden sieben Jahre zur Verfügung gestellt.

Exzellenzcluster sind disziplin- und institutionenübergreifende Verbünde von zahlreichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die gemeinsam an besonders relevanten Themenkomplexen forschen. Die interdisziplinären Forschungsvorhaben werden von Januar 2019 an für sieben Jahre jeweils mit jährlich bis zu 10 Mio. Euro gefördert. Eine Verlängerung der Förderung um weitere sieben Jahre ist auf Basis eines Fortsetzungsantrages möglich.

Ein Überblick über die gekürten Exzellenzcluster mit Bezug zur Bioökonomieforschung

  • TU Berlin: Vereinigung von Systemen in der Katalyse (UniSysCat). Es geht darum, Reaktionsnetzwerke in der chemischen und biologischen Katalyse in Raum und Zeit zu entschlüsseln und chemische und biologische Prozesse zu koppeln, um katalytische Systeme mit neuen Funktionen zu schaffen.
  • Universität Bonn: PhenoRob – Robotik und Phänotypisierung für Nachhaltige Nutzpflanzenproduktion. 
  • Universität Freiburg: CIBSS Zentrum für Integrative Biologische Signalstudien – Signalvorgänge über Skalengrenzen: Vom mechanistischen Verständnis zur Kontrolle der Funktion. Der Cluster wird Strategien entwickeln, um biologische Signalprozesse präzise zu steuern, sodass es möglich sein wird, die Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in Innovationen zu übersetzen.
  • Universität Freiburg: Lebende, adaptive und energieautonome Materialsysteme (livMatS). Dieser Exzellenzcluster will bioinspirierte Materialsysteme entwickeln, die sich an unterschiedlichste Umgebungen anpassen können und sich selbst mit sauberer Energie versorgen.
  • Universität Jena: Gleichgewicht im Mikroversum („Balance of the Microverse“), hier geht es um Mikrobiom-Forschung.
  • Universitäten Köln/Düsseldorf: CEPLAS Exzellenzcluster für Pflanzenwissenschaften – SMARTe Pflanzen für die Anforderungen von morgen

pg

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