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Ideenwettbewerb "Neue Produkte für die Bioökonomie"

Beim Ideenwettbewerb "Neue Produkte für die Bioökonomie" können knapp gehaltene Ideenskizzen für innovative Produktvisionen eingereicht werden. Gefördert werden die vertiefte Ausarbeitung in einer zwölfmonatigen Sondierungsphase sowie ggf. anschließende Machbarkeitsuntersuchungen zur technischen Realisierbarkeit der Produktvision.

Die Bundesregierung will mit der Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030 Deutschland zu einem führenden Forschungs- und Innovationsstandort in der Bioökonomie machen. Diese Forschungsstrategie formuliert die Vision einer am natürlichen Stoffkreislauf orientierten, nachhaltigen bio-basierten Wirtschaft, die in der Lage ist, die wachsende Weltbevölkerung ausreichend und gesund zu ernähren sowie zusätzlich nachwachsende Rohstoffe als Alternative zum fossilen Erdöl zu etablieren.

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Ideenwettbewerb "Neue Produkte für die Bioökonomie".

Die Fördererfahrung zeigt, dass in neuen Gebieten wie der Bioökonomie eine gezielte Unterstützung für potenzielle Antragsteller von Forschungs- und Entwicklungsprojekten sinnvoll und notwendig ist, um interdisziplinäre und innovative Projektideen zu generieren und zur Antragsreife zu bringen. Mit der Neufassung der Förderrichtlinie Ideenwettbewerb "Neue Produkte für die Bioökonomie" soll die Möglichkeit geboten werden, innovative Produktideen in einer zwölfmonatigen Sondierungsphase vertieft auszuarbeiten, einen Entwicklungsplan für ihre technische Umsetzung auszuarbeiten und geeignete Partner mit der erforderlichen wissenschaftlich-technischen Expertise zusammenzustellen. Für die Sondierungsphase können wissenschaftlichen Einrichtungen bis zu 65.000 Euro (bei Hochschulen zzgl. 20% Projektpauschale) bzw. Unternehmen bis zu 32.500 Euro als Fördermittel gewährt werden. In einer ggf. anschließenden zweijährigen Machbarkeitsphase können grundlegende Untersuchungen zur technischen Machbarkeit der Produktvision durchgeführt werden. An Projekten der Machbarkeitsphase sollten diejenigen Partner beteiligt werden, die in der vorangegangenen Sondierungsphase als Träger der erforderlichen wissenschaftlich-technischen Expertise identifiziert wurden.

Sofern der Antragsteller nicht selbst über Markterfahrungen verfügt, sollte ein geeigneter Wirtschaftsexperte während der Sondierungsphase identifiziert und eingebunden werden. Während der Machbarkeitsphase ist an jedem Projekt zwingend ein Wirtschaftsexperte bzw. eine Wirtschaftsexpertin zu beteiligen. Diese Person sollte Markterfahrung auf dem jeweiligen Gebiet vorweisen können und sich aktiv in die Arbeitsplanung und Projektsteuerung einbringen.

Der Ideenwettbewerb schafft eine unkomplizierte Fördermöglichkeit mit einer niedrigen Eintrittsschwelle insbesondere für originelle und neue Visionen. In den Ideenwettbewerb können Produktvisionen Eingang finden, die beispielsweise im Strategieprozess "Nächste Generation biotechnologischer Verfahren – Biotechnologie 2020+" oder in anderen Kreativformaten des Bundesforschungsministeriums wie der "Innovationsakademie Biotechnologie" entwickelt wurden oder werden. Antragsberechtigt sind sowohl wissenschaftliche Einrichtungen als auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

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