Lampenschirm

Lampenschirm

Ein Berliner Start-up setzt mit nachhaltig produzierten, biobasierten Lampenschirmen aus dem 3D-Drucker ein Zeichen gegen Materialverschwendung und Überproduktion.

DATEN & FAKTEN 


Branche:
Einrichtung


Nachwachsender Rohstoff:
Maisstärke


Beteiligte Unternehmen:
Polyluma GmbH


Bioökonomie-Faktor:
Biokunststoff aus pflanzlichen Rohstoffen


Status:
Auf dem Markt

Heller Lampenschirm aus Biokunsstoff
Maiskolben

Nicht nur in der Mode, auch bei der Inneneinrichtung gibt es einen Trend zur Massenware. Dabei lohnt es sich – der Umwelt zuliebe – auch bei Einrichtungsgegenständen auf nachhaltige Materialien und Herstellungsverfahren zu achten.

Unikate statt Überproduktion

Zwei Berliner Jungunternehmer entwickelten ein 3D-Druckverfahren zur Herstellung biobasierter Lampenschirme und punkten damit gleich mehrfach in Sachen Nachhaltigkeit. Zum einen fällt beim 3D-Druck wenig Produktionsabfall an, zum anderen wird nur auf Bestellung produziert. Das spart Lagerfläche und vermeidet Überproduktion. Jeder Lampenschirm ist ein Unikat und der Kunde kann selbst mitbestimmen, welche Farbe und Form sein Produkt haben soll. Ein Faktor, der die Nutzungsdauer erhöhen könnte. Gefertigt werden die Lampenschirme in Berlin, lange Transportwege aus dem Ausland entfallen.

Kompostierbares Material

Statt erdölbasierter Kunststoffe entschieden sich die Unternehmer für den biobasierten Kunststoff PLA, der aus nachwachsenden Rohstoffen wie Maisstärke hergestellt wird und unter bestimmten Bedingungen kompostierbar ist. Der Biokunststoff wird mit Mineralien gemischt, um natürliche Farbtöne zu erzielen.

Marktreife

Die Leuchten können im Online-Shop des Start-ups bestellt werden.