Der frei verfügbare Kurzreport „Bio-based Building Blocks and Polymers - Global Capacities, Production and Trends 2025-2030“ wertet Marktdaten zu 17 kommerziell verfügbaren biobasierten Bausteinen und Polymeren aus. Er betrachtet installierte Kapazitäten, tatsächliche Produktion und Auslastung für 2025 und gibt einen Ausblick bis 2030.
Für 2025 beziffern die Autorinnen und Autoren die weltweite Produktionskapazität biobasierter Polymere auf 5,1 Millionen Tonnen, die tatsächliche Produktion auf 4,5 Millionen Tonnen. Das entspricht im Schnitt einer Auslastung von 86 Prozent. Bis 2030 soll die Kapazität auf 8,5 Millionen Tonnen steigen. Besonders dynamisch entwickeln sich laut Bericht biobasiertes Polypropylen, Polyethylenfuranoat und Polyhydroxyalkanoate.
Der Report zeigt zugleich, dass biobasierte Polymere trotz des erwarteten Wachstums vorerst ein kleiner Markt bleiben. 2025 stehen sie für rund 1 Prozent der weltweiten Polymerproduktion, könnten ihren Anteil bis 2030 aber nahezu verdoppeln. Für die Debatte um Rohstoffe ist zudem relevant, dass ihre Herstellung laut Bericht nur 0,026 Prozent der weltweit genutzten Biomasse beansprucht. Das macht die Studie zu einer nützlichen Orientierung für Industrie, Politik und Investoren, die die Skalierung biobasierter Materialien einordnen wollen.
Originalquelle: Report „Bio-based Building Blocks and Polymers - Global Capacities, Production and Trends 2025-2030“