FNR (2026): Anbau nachwachsender Rohstoffe leicht rückläufig

FNR (2026): Anbau nachwachsender Rohstoffe leicht rückläufig

Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe beziffert den Anbau nachwachsender Rohstoffe in Deutschland für 2025 auf 2,27 Mio. Hektar. Die Statistik zeigt leichte Rückgänge, vor allem bei Energiepflanzen für Biogas.

Felder von Raps, Mais und Zuckerrüben

Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) hat ihre Jahreszahlen zum Anbau nachwachsender Rohstoffe in Deutschland veröffentlicht. Erfasst werden Flächen, auf denen Pflanzen für Bioenergie, technische Öle, Fasern, Stärke oder weitere biobasierte Anwendungen wachsen. Die Auswertung erfolgt im Auftrag des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat.

Für 2025 schätzt die FNR die Fläche auf 2,27 Mio. Hektar. Das sind 2 Prozent weniger als im Vorjahr und knapp 14 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche. Größter Block bleiben Energiepflanzen für Biogasanlagen mit 1,19 Mio. Hektar, allerdings 80.000 Hektar weniger als 2024. Raps für Pflanzenöl blieb mit 686.000 Hektar weitgehend stabil. Faserpflanzen, vor allem Hanf, sanken auf 3.250 Hektar.

Die Statistik zeigt einen Teil der heimischen Rohstoffbasis für die Bioökonomie. Während Bioenergie dominiert, wachsen stoffliche Nutzungen nicht deutlich. Die weitere Entwicklung hängt stark von Energiepolitik, Nachfrage nach biobasierten Produkten und Nutzungskonflikten ab.

Originalquelle: https://www.fnr.de/fileadmin/Statistik/Statistikbericht_der_FNR_2026_bf_web.pdf