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06.06.2019
Burger

Burger

DATEN & FAKTEN

Branche:
Lebensmittel

Nachwachsender Rohstoff:
Pflanzen

Beteiligte Unternehmen:
Beyond Meat, Inc.
Moving Mountains

Bioökonomie-Faktor:
alternative Lieferanten von Protein
Einsparung von Ressourcen

Status:
auf dem Markt

Was steckt drin?
Beyond Meat Burger Patties
Quelle: 
Beyond Meat | Pixabay
Erbsen

Wer Cheeseburger liebt, kann nun trotzdem auf klimaschädlichen Fleischkonsum verzichten. Aus den USA und Großbritannien kommen  pflanzenbasierte Burger, die es in Konsistenz und Geschmack mit ihren tierischen Vorbildern aufnehmen können.

Fleischverzicht für das Klima

Auto abschaffen, Strom sparen, Flugreise streichen: Eine Menge Menschen in Deutschland möchten etwas für das Klima tun. Viele verzichten darum auch auf Schnitzel und Roulade, denn Fleischkonsum hat erhebliche Auswirkungen auf die persönliche Klimabilanz. Doch ein Burger darf nun trotzdem auf den Grill kommen: Firmen aus den USA und Großbritannien haben einen Fleischersatz entwickelt, der wie ein Burger aus Rindfleisch schmeckt, aber vegan ist.

Echtem Fleisch so ähnlich wie möglich

Pflanzen wie Erbsen, Mungobohnen und brauner Reis bilden die Grundlage der saftigen Frikadelle vom US-amerikanischen Unternehmen Beyond Meat, Rote Bete und Granatapfel sorgen für die fleischähnliche Farbe. Um bei der Rezeptur zu landen, die einem Rinderburger am nächsten kommt, analysierten die Forscher bei Beyond Meat Fleisch auf der molekularem Ebene. Dann bauten sie ihren neuen Burger mit pflanzlichen Stoffen nach, so dass er die gleichen Eigenschaften aufweist. Und davon profitiert das Klima: die Herstellung des Pflanzenburgers benötigt 99% weniger Wasser und reduziert den Treibhausgasausstoß um 90%. Und auch die Verbraucher haben etwas davon: der Burger enthält 20 Gramm Pflanzenprotein, jedoch etwa ein Viertel weniger Fett als sein Vorbild. Außerdem enthält er weder Antibiotika noch Hormone.

Seit 2018 liegt der Burger auch in Europa in den Supermarkt-Regalen. Neben Burgern bieten die Hersteller Hackfleisch und Bratwurst aus ihrem Fleischersatz an.

Konkurrenz aus Großbritannien

Auch der Burger des britischen Lebensmittelherstellers Moving Mountains kommt mit rein pflanzlichen Zusatzstoffen aus: Jeder Moving-Mountains-Burger enthält 25 Gramm pflanzliches Eiweiß aus Austernpilzen, Erbsen, Weizen und Sojasprossen sowie Hafer. Außerdem ist Vitamin B12 zugesetzt. In Großbritannien wurde der Burger bereits erfolgreich eingeführt. In Deutschland kann er nur in den Restaurants der Burger-Kette „What's Beef" probiert werden.

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