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14.06.2018

MaxSynBio: Zellingenieure treffen sich in Magdeburg

Das Forschungsnetzwerk zur Synthetischen Biologie MaxSynBio veranstaltet Anfang Juli in Magdeburg ein internationales Symposium. Dort wird es auch eine öffentliche Diskussionsveranstaltung geben.

MaxSynBio- biosynthetische Vesikel
In Vesikeln konstruieren die Forscher von MaxSynBio biologische Systeme
Quelle: 
Ziliang Zhao, MPI-KG Potsdam/MaxSynBio

Seit seiner Gründung 2014 hat sich das Max-Planck-Forschungsnetzwerk MaxSynBio zu einem der weltweit größten Forschungsvorhaben der Synthetischen Biologie entwickelt. Unter anderem mit Förderung durch das Bundesforschungsministerium arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen an neun Max-Planck-Instituten sowie an der Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg-Erlangen und an der Université de Bordeaux mit weiteren Partnern weltweit an einem ambitionierten Ziel: Dem Design und der Synthese künstlicher und biomimetischer Zellmodule lebender Systeme nach dem bottom-up-Prinzip.

Internationales Symposium in der Festung Mark

Mit einem Internationalen MaxSynBio-Symposium möchte das Forschungsnetzwerk seine bisherigen Ergebnisse der wissenschaftlichen Gemeinschaft präsentieren. Deshalb sind interessierte Wissenschaftler eingeladen, mit den Teilnehmern über den derzeitigen Forschungsstand sowie zukünftige Entwicklungen der Synthetischen Biologie zu diskutieren. Zu diesem Zweck präsentieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des MaxSynBio-Netzwerkes sowie herausragende internationale Gastsprecher und Sprecher des Center for Dynamics Systems Magdeburg ihre Arbeiten. Darüber hinaus haben die Teilnehmer des Symposiums die Möglichkeit, die Ergebnisse der eigenen Forschung in Form von Postern oder Postervorträgen zu präsentieren. Interessierte Wissenschaftler können sich noch bis 18. Juni zum Symposium anmelden.

Podiumsdiskussion im Jahrtausendturm

Den gesellschaftlichen Diskurs um die Synthetische Biologie greifen die MaxSynbio-Akteure mit einer öffentlichen Podiumsdiskussion auf. Ein prominent besetztes Podium beschäftigt sich mit der Frage: „Synthetisches Leben: Was ist synthetisch – was ist natürlich?“. Interessierte sind zu der Diskussion am 2. Juli um 20:00 Uhr in den Jahrtausendturm herzlich eingeladen. Die Teilnahme an der Podiumsdiskussion ist auch ohne Anmeldung möglich. Der Jahrtausendturm im Elbauenpark in Magdeburg stellt in außergewöhnlicher Form die Geschichte von Wissenschaft und Technik seit der Frühgeschichte dar und bietet somit einen passenden und anregenden Rahmen für die Podiumsdiskussion. Die Podiumsdiskussion wird in Deutsch abgehalten mit Simultanübersetzung in Englisch.

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