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09.01.2020

BUND | Heinrich-Böll-Stiftung (2020): Insektenatlas 2020

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) stellte gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin den Insektenatlas 2020 vor.

Quelle: 
pixabay

Insekten sind untrennbar mit der Landwirtschaft verbunden, aber durch sie auch stark gefährdet. Anzahl und Artenzahl sind stark rückläufig. Mehr Schutz der Artenvielfalt in Agrarlandschaften ist nötig. 

Damit Ökosysteme funktionieren können, brauchen sie Insekten. Etwa drei Viertel der weltweit wichtigsten landwirtschaftlichen Kulturpflanzen profitieren in ihrem Ertrag von Bestäubern und garantieren damit rund ein Drittel der Produktion von Nahrungsmitteln.

Rund 1,4 Milliarden Insekten kommen auf jeden Menschen und dennoch sind Insekten massiv bedroht. Womöglich liegt es an der unerschöpflich scheinenden Masse, dass das Ausmaß der Gefahr viel zu lange nicht beachtet wurde. Denn ein großer Teil der Pflanzenwelt ist auf die fleißige Bestäubung der Insekten angewiesen. Der Insektenatlas liefert Daten und Fakten über Nütz- und Schädlinge in der Landwirtschaft und benennt dringend notwendige Schritte zum Schutz der Insekten.

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