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G-BIB: Studenten mit Ideen gesucht

Um die Bioökonomie voranzutreiben, braucht es neben Innovationen auf breiter Ebene vor allem das Wissen um das Potenzial biobasierter und nachhaltiger Entwicklungen. Dazu gehört die Ausbildung von Studenten auf dem Gebiet der Bioökonomie und sie dabei zu fördern, biobasierte Geschäftsideen umzusetzen. Dieses Ziel verfolgt die Initiative Bio Innovation Growth mega Cluster kurz BIG-Cluster. Gefördert vom Bundesforschungsministerium sollen die Region Flandern in Belgien, die Niederlande und das Bundesland Nordrhein-Westfalen zum Weltmarktführer für biobasiertes Innovationswachstum werden.

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Pilz schützt Alge vor Bakterium

In der Natur herrscht ein permanenter, scheinbar unsichtbarer Kampf: Ob im Boden, im Wasser oder auf unserer Haut – fast überall konkurrieren Mikroorganismen um Nährstoffe. So manche Mikrobe greift dabei zu chemischen Waffen und sondert Substanzen ab, die anderen Mikroben schaden. So erzeugen Bakterien der Gattung Streptomyces Azalomycine, die andere Einzeller, aber auch Zellen höherer Organismen wie der Grünalge Chlamydomonas reinhardtii töten.

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Bioökonomie hautnah erleben

Popcorn kennen die Meisten aus dem Kino. Als Dämmstoffplatten oder Verpackungsmaterial dürfte das beliebte Naschwerk kaum bekannt sein. Welches Potenzial in Maiskörnern noch so steckt, ist ab sofort in der schwimmenden Bioökonomie-Ausstellung auf der MS Wissenschaft zu bestaunen. Die Wand aus Popcorngranulat basierend auf geschrotetem Futtermais ist nur eines von insgesamt 30 Exponaten an Bord des umgebauten Frachtschiffes, das seit dem 30. Juli unter der Flagge der Bioökonomie auf Rhein, Main und Donau unterwegs ist.

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Wissenschaftsjahr: Neu um Förderung bewerben

Angesichts von Bevölkerungswachstum, Klimawandel, Rohstoffknappheit und Verlust der Biodiversität ist ein Wandel hin zu einer nachhaltigen, biobasierten Wirtschafts- und Lebensweise dringend erforderlich. Bei der Gestaltung dieses Prozesses sind Forschung, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gleichermaßen gefragt. Eine besondere Rolle spielt dabei der Dialog zwischen Forschern und der breiten Öffentlichkeit. Das Wissenschaftsjahr 2020/21 stellt die Bioökonomie ins Rampenlicht.

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Leinen los für Bioökonomie-Schiff

Endlich ist es soweit: Die Mitmach-Ausstellung zur Bioökonomie an Bord der MS Wissenschaft öffnet am Donnerstag, den 30. Juli, in Münster ihre Tore für die Besucher. Vertreter des Bundesforschungsministeriums, von Wissenschaft im Dialog und der Stadt Münster geben am Vormittag den Startschuss für die erste große Deutschlandtour unter der Flagge des Wissenschaftsjahres zur Bioökonomie. Im Auftrag  des BMBF wird das umgebaute Frachtschiff am 2. August die Anker in Münster lichten und bis Oktober über Rhein, Main und Donau schippern.

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28.07.2020

Online-Konferenz zur Industriellen Bioökonomie

Anfang September lud das BMBF unter dem Titel „Industrielle Bioökonomie – Mit neuen Impulsen aus der Corona-Krise“ zu einem interaktiven Online-Austausch mit Branchenvertretern ein.
Digitalkonferenz Industrielle Bioökonomie
Quelle: 
Florian Sänger/BMBF

Die Corona-Krise wirkt sich auf viele Lebens- und Wirtschaftsbereiche aus. Die Pandemie bringt tiefgreifende Veränderungen mit sich, die auf dem Weg in eine Bioökonomie neue Hemmnisse, aber auch Chancen bietet. Im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft stellt die Bundesregierung ein widerstandsfähiges und souveränes Europa ins Zentrum der Anstrengungen. Die Bioökonomie ist dabei ein wesentlicher Baustein auf dem Weg hin zu einem nachhaltigen, klimaneutralen Europa im Sinne des aktuellen europäischen Green Deal. Er dient als Fahrplan zur Erreichung einer nachhaltigen EU-Wirtschaft, der Erholung nach der COVID-19-Krise und größerer Resilienz.

Bei der Online-Konferenz diskutierten knapp 200 Branchenvertreter mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), inwiefern die Corona-Krise dazu beitragen kann, den Wandel zu einem nachhaltigen Wirtschaften voranzutreiben:

  • Dient die Corona-Krise als Katalysator für neue Entwicklungen in der industriellen Bioökonomie?
  • Gibt es Themen, die stärker als bisher vorangetrieben werden müssen?
  • Wo sind neue Förderimpulse gefragt?
  • Mit welchen Förderinstrumenten und Maßnahmen kann das BMBF diesen Prozess unterstützen?

Individuelle Meinungen und Positionen zu diesen Fragen wurden über eine Vorab-Umfrage in der Bioökonomie-Community ermittelt und während der Online-Konferenz sowie der Digital-Workshops diskutiert. 

Die Berichterstattung zur Online-Konferenz

Hier geht es zur Berichterstattung über die Online-Konferenz "Industrielle Bioökonomie - mit neuen Impulsen aus der Corona-Krise".

Sie können auch den Keynote-Vortrag von Prof. Peter H. Feindt als PDF herunterladen.

„Die Nationale Bioökonomiestrategie ist uns ein Auftrag, um das Ziel einer nachhaltigen Wirtschaft zu erreichen. Wie gestalten wir die Entwicklung in der industriellen Bioökonomie? Dazu wollen wir mit den Akteuren in diesem Gebiet in den Austausch kommen. Gerade die industrielle Bioökonomie wird ein Schlüsselbereich sein, damit die Transformation zu mehr biobasiertem Wirtschaften gelingen kann“, sagt Andrea Noske, Referatsleiterin Nachhaltiges Wirtschaften/Bioökonomie im BMBF.

Die zweitägige Veranstaltung mit dem Titel

„Industrielle Bioökonomie – Mit neuen Impulsen aus der Corona-Krise“

fand am 8. und 9. September 2020 als kostenfreies Online-Event statt.

Das Programm der digitalen Konferenz

8. September 2020 (10:00 – 12:45 Uhr)

Moderation: Tatjana Vogt

Keynote-Präsentation
„Resilienz – Perspektiven für die Entwicklung der Bioökonomie zwischen Corona- und Nachhaltigkeitskrise“ 

Prof. Dr. Peter H. Feindt (Humboldt-Universität zu Berlin, Department für Agrarökonomie)

Präsentation zum Download (PDF)

Diskussionsrunde zwischen Branchen-Expert*innen & Publikum

„Bioökonomie im Krisenmodus? Blick auf aktuelle F&E-Trends und Innovationsstrategien von Branchenakteuren“

Dr. Michael Krohn, Head of Research & Development BRAIN AG, Zwingenberg
Dr. Michael Brandkamp, General Partner, European Circular Bioeconomy Fund (ECBF), Bonn
Dr. Cordula Mock-Knoblauch, Director Renewables & Sustainability, Global New Business Development Operating Division Intermediates, BASF SE, Ludwigshafen
Dr. Wolfgang Wach, Abteilungsleiter Biotechnologie Südzucker AG, Mannheim & Vorsitzender des IWBio-Vorstands
Dr. Georg Schaumann, CEO SenseUp Biotechnology GmbH, Jülich

9. September 2020

10.00–12:00 Uhr

Moderierter Workshop* mit Fokus „Förderformate“

Die Teilnehmer des Workshops diskutieren die zur Verfügung stehenden Förderinstrumente in der Bioökonomie im digitalen Worldcafé. Vor- und Nachteile bestehender Maßnahmen sowie existierende Förderbedingungen werden erörtert und potentielle neue Lösungen gemeinsam erarbeitet. Die Ergebnisse des Workshops werden dem BMBF für die weitere Ausarbeitung von Fördermaßnahmen zur Verfügung gestellt.

13.30–15:30 Uhr

Moderierter Workshop* mit Fokus „Förderthemen“

Die Teilnehmer des Workshops bringen ihre Perspektive auf bestehende und neue Förderthemen in der Bioökonomie ein. Im digitalen Worldcafé werden potentielle neue Themen gemeinsam diskutiert. Die Ergebnisse des Workshops werden dem BMBF für die weitere Ausarbeitung von Fördermaßnahmen zur Verfügung gestellt.

*Limitierte Teilnehmerzahl von je 25 Personen.

Knowledge storage for bioeconomy research

Data is the central resource for science and business. They are produced in enormous quantities, for example by satellites, sensors and high-throughput technologies in the life sciences. Evaluating, managing, securing and making this data available requires a great effort from the IT infrastructure. Up to now, decentralized solutions have dominated. With the establishment of a National Research Data Infrastructure (NFDI), the data stocks of science and research are now to be systematically indexed, sustainably secured and made accessible to the research community. National and international

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Berlin-Institut (2020): Schnell, bezahlbar, nachhaltig

Diese Schritte zeigt das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung in einer neuen Studie. Afrika läuft in den allermeisten Entwicklungsindikatoren dem Rest der Welt hinterher. Der Kontinent braucht dringend eigene Ideen, eigene Forschung, eigene Unternehmen, um in möglichst raschen, großen Sprüngen gesellschaftlich und wirtschaftlich voranzukommen. Fortschritte sind insbesondere in drei zentralen Sektoren nötig, die überall auf der Welt die Grundlage für sozioökonomischen Aufstieg waren: Gesundheit, Bildung und Landwirtschaft.

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Blue light activates new enzyme reaction

Enzymes are the driving forces behind chemical reactions in living cells. They are therefore also called biocatalysts and are used in biotechnological processes to enable reactions. Scientists at the Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) and the University of Pavia have now discovered an enzyme that has a mechanism that is so far unknown in this combination: In addition to its normal function, blue light can trigger another reaction, but this requires the presence of a specific molecule, as the team reports in the technical journal

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