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12.02.2020

Bioökonomie in Lettland

Das baltische Lettland ist stark von Land- und Forstwirtschaft geprägt. Den Weg in eine Bioökonomie soll die 2017 verabschiedete Bioökonomiestrategie weisen. Als „Data-driven Nation“ ist Lettland zudem Vorreiter bei der Digitalisierung.

Lettland ist mit rund zwei Millionen Einwohnern ein eher dünn besiedeltes Land in der Mitte des Baltikums. Die größte bioökonomische Bedeutung haben daher Land- und Forstwirtschaft: 54% der Landfläche sind bewaldet, weitere 30% werden landwirtschaftlich genutzt. Wälder und fruchtbare Böden bieten ein weit größeres Potenzial als bislang wirtschaftlich erschlossen ist. Bei der bioökonomischen Wertschöpfung prädestinieren die traditionellen und kleinteiligen Strukturen das Land eher für Spezial- als für Massenprodukte. Schon heute ist die Bioökonomie der größte und wichtigste Wirtschaftssektor Lettlands, gefolgt von Maschinenbau und Elektronik. Den Weg in eine noch stärkere Bioökonomie soll die 2017 verabschiedete Bioökonomiestrategie weisen. Als „Data-driven Nation“ ist Lettland zudem Vorreiter bei der Digitalisierung.

BIOÖKONOMIE IN LETTLAND
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