„Wir suchen nach Strategien der Natur für neue Materialien“
Die Natur ist von jeher eine Triebfeder für technische Entwicklungen. Auch Silvia Vignolini lässt sich bei ihrer Forschungsarbeit von der Natur inspirieren. Am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung (MPIKG) in Potsdam-Golm hat die Spitzenphysikerin zu Jahresbeginn die Leitung einer neuen Abteilung übernommen, die sich mit der Entwicklung nachhaltiger und bioinspirierter Materialien befasst. Ihr Ziel: künstliche Materialien sollen sich von natürlichen Materialien nicht unterscheiden. Dazu taucht die Forscherin tief in die Details von Strategien ein, die die Natur nutzt, um Materialien zu strukturieren. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Erforschung und Entwicklung optischer Funktionen wie die Farbgebung bei Pflanzen. Erste Erfolge gibt es bereits.
