Jubel bei Amira Oraby, Fredy-Wsbaldo Baron-Nunez und Thomas Galonska: Gemeinsam mit ihrer Mentorin Susanne Zibek haben die Studierenden des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik (IGB) in Stuttgart das Finale der "Global Biobased Businessplan Competition" (G-BiB) gewonnen. Der Plan, aus nachwachsenden Rohstoffen fermentativ zwei Biotenside zu erzeugen, die es auf dem europäischen Markt noch nicht gibt, überzeugte die Jury. Im kommenden Jahr schon wollen die Gewinner ihr Unternehmen „EBS – Engineering Biosurfactants“ gründen und den Businessplan Realität werden lassen.
Maßgeschneiderte Biotenside
Anfangs soll sich das junge Unternehmen an die hochpreisige Kosmetikbranche richten, doch die Pläne reichen schon weiter: Mittelfristig möchten die Sieger des Businessplan-Wettbewerbs den gesamten Tensidmarkt ansprechen und Tenside anbieten, die auf die Bedürfnisse der Kunden maßgeschneidert werden. Die Siegerbelohnung aus dem G-BiB-Wettbewerb sichert dem Team dafür gute Startbedingungen: Neben einem Sparring-Tag beim High-Tech Gründerfonds, einem wichtigen Pre-Seed-Investor, erhalten die angehenden Jungunternehmer 7.500 Euro Preisgeld.