Am 15. April fiel bei Seedhouse der Startschuss zum vierten Batch. Bis zum 2. Juni können sich Start-ups und angehende Gründer mit ihren Ideen erneut um eine Förderung bei dem Osnabrücker Accelerator-Programm bewerben. Neben kostenlosen Büroräumen und einem regelmäßigen Coaching erhalten die Teams professionelle Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Ideen. „Seedhouse stellt zudem für jedes Start-up ein Beraterbudget von etwa 10.000 Euro zur Verfügung“, erklärt Seedhouse Start-up-Manager Tim Siewert. „Da wir direkt neben der Hochschule sind, können dort auch Labore genutzt werden.“
Der Start-up-Accelerator wird von der ICO InnovationsCentrum Osnabrück GmbH getragen und durch Mittel des Landes Niedersachsen und die neu gegründete Seedhouse Beteiligungs GmbH finanziert. Insgesamt 28 überwiegend mittelständische Unternehmen aus der Agrar-, Food- und Digitalbranche unterstützen derzeit das Gründerprogramm. „Sie haben jeweils 50.000 Euro eingezahlt, um Start-up-Förderung zu betreiben“, erklärt Siewert.
Drei Sieger in Runde drei
Die Sieger der dritten Förderrunde wurden Anfang April gekürt. Von 21 Bewerbern schafften es neun ins Finale. Hier mussten sie ihre Ideen vor einer Expertenjury verteidigen. Zu den drei Besten gehört die intelligente Fischfarm des Berliner Start-ups „Monitorfish“. Das Team entwickelte eine App, die das Management in der Fischzucht verbessern soll. Im Fokus steht ein Diagnosetool, das die Fische überwacht und Veränderungen im Verhalten aufzeichnet. So sollen Verluste durch Krankheiten reduziert, Betriebskosten gesenkt und Erträge in der Fischzucht gesteigert werden. „Das System kann auch auf die Stallhaltung übertragen werden“, sagt Siewert.