Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen will die bereits umfangreichen Aktivitäten zum biobasierten Wirtschaften mit der Gründung eines Bioökonomie-Rates weiter stärken. „In Nordrhein-Westfalen haben wir das enorme Potenzial der Bioökonomie für wettbewerbsfähige, nachhaltig wirtschaftende Unternehmen und Start-ups längst erkannt und treiben den Ausbau einer biobasierten Wirtschaft ambitioniert voran. Mit der Berufung des Bioökonomie-Rates setzt die Landesregierung ein wichtiges Vorhaben des Koalitionsvertrags um. Das ist ein bedeutender Schritt auf dem Weg zu einer zukunftsweisenden Bioökonomie-Strategie für NRW“, so Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur.
Auf dem Weg in eine Bioökonomie werden Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft in NRW auch stark vom Bund unterstützt: Mit Mitteln aus dem Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen wird unter anderem die Modellregion Bioökonomie im Rheinischen Revier gefördert. Im Jahr 2022 starteten drei große Forschungskonsortien, die vom BMBF bis 2026 mit rund 72 Mio. Euro gefördert werden.
Empfehlungen für die Bioökonomie-Strategie in NRW
Der Beirat soll die Chancen und Herausforderungen beim Ausbau einer nachhaltigen, biobasierten Wirtschaft im Land analysieren und gleichzeitig Lösungen für mögliche Zielkonflikte wie die bestmögliche Nutzung knapper nachwachsender Ressourcen erarbeiten. Die Empfehlungen des Rates sollen in die neue Bioökonomiestrategie des Landes einfließen. Dem Bioökonomie-Rat NRW gehören insgesamt 15 Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft an - darunter Ulrich Schurr vom Forschungszentrum Jülich.
