Was bedeutet das konkret?
Das Ergebnis ist eine skalierbare und anwenderfreundliche Schlüsseltechnologie, mit der Industriepartner Reststoffströme aus der Lebensmittelproduktion nutzbar machen können. Und beim Fermentationssystem von Kynda handelt es sich nicht „nur“ um einen Bioreaktor. Es ist eine komplette Fermentationsanlage, die von der transportablen, lagerfähigen und sterilen Starterkultureinheit über das Innokulations- und Vorkultursystem, bis in den Haupttank, in dem die Fermentation stattfindet, auf den Prozess der Myzel-Herstellung und deren Sicherheit und Effizienz hinentwickelt wird. In Einheit ergeben die drei Hauptkomponenten ein System, das außerhalb von sterilen Laboren und ohne mikrobiologische Vorbildung in Lebensmittelbetrieben verwendet werden kann – also ganz ähnlich einer modernen Brauerei. So ermöglichen wir ein hocheffizientes und nachhaltiges Upcycling von Nebenprodukten der Lebensmittelindustrie, direkt an dem Ort, wo diese Nebenprodukte entstehen. Wir schließen damit eine große Lücke in der Kreislaufwirtschaft und reduzieren den CO₂-Fußabdruck der Lebensmittelindustrie immens.