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Leuna: Bioökonomie als Zukunftswirtschaft

Die elfte Ausgabe der International Bioeconomy Conference fand in Leuna statt, unweit der Stelle, an der derzeit Deutschlands größte kommerzielle Holz-Bioraffinerie errichtet wird.

Im Dialog-Format Arena ging es am ersten Tag um die biobasierte Kreislaufwirtschaft. Vom US-Biotech-Unternehmen Genomatica war Bruno Versavel (Mitte) gekommen.
Quelle: Andreas Lander
Im Dialog-Format Arena ging es am ersten Tag um die biobasierte Kreislaufwirtschaft. Vom US-Biotech-Unternehmen Genomatica war Bruno Versavel (Mitte) gekommen.

Die International Bioeconomy Conference ist der jährliche Treffpunkt für Entscheiderinnen und Entscheider internationaler Konzerne, Gründerinnen und Gründer erfolgreicher Start-ups sowie Akteure aus Wissenschaft und Politik. Die elfte Auflage der Konferenz lockte am 14. und 15. Juni rund 160 Teilnehmende in die Räumlichkeiten des CCE Kulturhauses in Leuna, einem klassizistischen Gebäude in direkter Nachbarschaft zum traditionsreichen Chemiepark Leuna. Veranstaltet vom Cluster BioEconomy e.V. bot die Konferenz auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Programm. Die Schirmherrschaft hatte wie im Vorjahr das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) übernommen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Michael Carl und Carolin Wendel.

„Leuna steht für Zukunft und Technologie“

„Leuna steht für Zukunft, Arbeitsplatzsicherheit und Technologie“, sagte Joachim Schulze, Vorstandsvorsitzender des BioEconomy Clusters. „Hier hat alles angefangen und hier können wir zeigen, wie wir die Weichen für die Bioökonomie als Zukunftswirtschaft stellen“, sagte er.

Per Videobotschaft meldete sich Michael Kellner, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), zu Wort. „Die Bioökonomie liegt uns sehr am Herzen. Wichtig ist: Wir müssen Prozesse hochskalieren und eine nachhaltige Bioökonomie international vorantreiben“, so Kellner. Dabei sei eine enge Verzahnung der Nationalen Rohstoffstrategie mit der Kreislaufwirtschaftsstrategie notwendig. In der Biomasse-Strategie, die derzeit von mehreren Bundesministerien erarbeitet wird, habe die Kreislaufwirtschaft einen hohen Stellenwert, so Kellner.