Eifel, Schwarzwald, Thüringer Wald oder Harz sind beliebte Ausflugsziele, um die Natur zu genießen. Üppige Wälder und Grünland prägen die Mittelgebirge Deutschlands, die allerdings landwirtschaftlich eher zu den benachteiligten Regionen des Landes zählen. Der Grund: Standort- und Produktionsbedingungen sind erschwert und die Erträge schwach. Gleichzeitig bieten Mittelgebirge mit ihren Wäldern und dem hohen Anteil an Grünlandbetrieben ein enormes Potenzial an nachwachsenden Rohstoffen sowie biogenen Reststoffen. Mit dem bundesweiten Ideenwettbewerb „Bioökonomie in Mittelgebirgen“ sucht der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL) Ideen für eine innovative Nutzung dieser wertvollen biologischen Ressourcen.
Potenziale nachwachsender Rohstoffe erschließen
Ziel des Wettbewerbs ist es, die Potenziale nachwachsender Rohstoffe in landwirtschaftlich benachteiligten Regionen wie den Mittelgebirgen zu fördern. „Aufgrund der Standortnachteile brauchen diese Regionen besondere Innovationskraft und Experimentierfreudigkeit“, erklärt Jürgen Metzner, Geschäftsführer des DVL.
Gefördert werden Innovationen, die Betrieben wirtschaftliche Perspektiven bieten und einen Betrag für die Regionalentwicklung sowie zum Umwelt- und Ressourcenschutz leisten. Gefragt sind beispielsweise Ideen zu neuen Anbauverfahren, zur Verbesserung der Bodenbearbeitung oder des Nährstoffmanagements oder zur Herstellung neuer biobasierter Produkte.