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Eine Bioökonomie-Strategie für Bayern

Der Freistaat hat sein Strategiepapier mit acht Hauptzielen und 50 Maßnahmen vorgestellt.

Pflanzliche Rohstoffe bilden eine wichtige Grundlage der Bioökonomie.
Quelle: FreePhotosART/Pixabay; CC0
Pflanzliche Rohstoffe bilden eine wichtige Grundlage der Bioökonomie.

Als eines der ersten Bundesländer hat der Freistaat Bayern seine eigene Bioökonomiestrategie veröffentlicht. Das mit allen Landesministerien abgestimmte Papier wurde am 23. November von Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger vorgestellt. Das Besondere: die Strategie ist nicht einfach eine Sammlung von Absichtserklärungen, sondern nennt acht Hauptziele und 50 konkrete Maßnahmen auf dem Weg in eine Bioökonomie. „Die Wissenschaft hat in den vergangenen Jahren die Weichen gestellt, dass wir wissen, was möglich ist“, begründete der Minister bei der Vorstellung. „Jetzt geht es darum, diese Dinge umzusetzen.“

Schwerpunkt auf stofflicher Nutzung

Einen Schwerpunkt legt die bayerische Regierung auf die stoffliche Nutzung: „Wir wollen fossile Import-Rohstoffe Schritt für Schritt durch heimische nachwachsende Rohstoffe ersetzen“, betonte Aiwanger. Davon profitierten die Land- und Forstwirtschaft genauso wie die Umwelt und die Wirtschaft mit neuen Produkten. „Von Treibstoff über Plastikfolien bis zu Innenverkleidungen von Autos können zahlreiche Produkte auf Biobasis produziert werden.“

Was die Umsetzung angeht, zeigte sich der Wirtschaftsminister zuversichtlich: „Hier in Bayern haben wir die besten Voraussetzungen für die ökologische Transformation. Land- und Forstwirtschaft stellen eine Vielzahl von hochwertigen biogenen Rohstoffen in großer Menge zur Verfügung. Hervorragende Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen garantieren die Entwicklung innovativer und nachhaltiger Produkte.“ Bayerns Industrie sei traditionell innovativ, zukunftsorientiert und mit hochleistungsfähigen Unternehmen für die neuen Herausforderungen gerüstet.