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Chancen von KI für die Bioökonomie

„KI als Katalysator für die Bioökonomie“ war das Thema einer Konferenz, die am 10. November im Bundesforschungsministerium in Berlin stattfand und Einblicke in die Potenziale der Schlüsseltechnologie bot.

130 Gäste nahmen an der Konferenz BioKI teil, um sich über die Potenziale von KI für die biobasierte Wirtschaft zu informieren.
Quelle: BIOCOM/ Beatrix Boldt
130 Gäste nahmen an der Konferenz BioKI teil, um sich über die Potenziale von KI für die biobasierte Wirtschaft zu informieren.

Künstliche Intelligenz (KI) ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern bestimmt zunehmend unseren Alltag. Vor allem für Forschung und Industrie eröffnen innovative KI-Anwendungen ganz neue Möglichkeiten. Das gilt auch für die Bioökonomie, die darauf abzielt, fossile Rohstoffe durch nachwachsende biologische Ressourcen zu ersetzen und biotechnologische Innovationen für eine ressourcenschonende Wirtschaft der Zukunft einzusetzen. In der Hightech Agenda der Bundesregierung werden KI und Biotechnologie als zwei von sechs Schlüsseltechnologien benannt, die Deutschland durch eine verstärkte Forschung für die Zukunft handlungs- und wettbewerbsfähig machen sollen.

Doch wie kann die Bioökonomie von KI-Anwendungen profitieren? Darüber wurde im Rahmen der Konferenz „BioKI - KI als Katalysator für die Bioökonomie“ diskutiert, die am 10. November im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) in Berlin stattfand. Organisiert wurde sie durch ein Team von bioökonomie.de um Kristin Kambach und Martin Reich im Auftrag des BMFTR.

In einer Videobotschaft verwies Rolf-Dieter Jungk, Staatssekretär im BMFTR, gleich zu Beginn auf das vielfältige Potenzial, das sich aus der Synergie der beiden Schlüsseltechnologien ergibt. „Zusammen bilden sie die Grundlage für eine moderne Bioökonomie“, so Jungk.

Potenziale von KI für die Bioökonomie ausloten

Moderiert von Julia Vismann bot die eintägige Veranstaltung spannende Impulsvorträge und Diskussionsrunden zu den Themen „KI und Industrielle Bioökonomie“, „KI und intelligente Agrarsysteme“ sowie „KI und Modellierung“. Hochkarätige Akteurinnen und Akteure aus Forschung und Wirtschaft referierten und debattierten mit rund 130 Gästen darüber, wo KI bereits zum Einsatz kommt – aber auch, welche Herausforderungen es noch gibt, damit sich das volle Potenzial entfalten kann.