„Cellulosekapseln sind ein direkter Ersatz für erdölbasierte Mikroperlen“
Mikroplastik ist ein globales Problem. Die winzigen und für das Auge nicht sichtbaren Teilchen sind mittlerweile überall zu finden - in Flüssen, im Meer, im Boden und sogar in der Arktis. Viele dieser fossilen Kunststoffpartikel gelangen über Kosmetika sowie Putz- und Reinigungsmittel in die Umwelt. Aber auch andere synthetische Polymere, die als Verdickungsmittel, Stabilisatoren, Filmbildner und Emulgatoren verwendet werden, gefährden die Ökosysteme. Das in Quakenbrück ansässige Start-up BIOWEG will das ändern. Das Team um Gründer und Geschäftsführer Prateek Mahalwar entwickelt Mikroperlen auf Cellulosebasis für Kosmetika und Reinigungsmittel. Die Cellulose wird durch Fermentation mithilfe von Bakterien gewonnen und kann fossilbasierte Substanzen und andere synthetische Polymere in zahlreichen Produkten ersetzen.