Biodiversität im Ackerbau
Für die intensivere Nutzung landwirtschaftlicher Flächen zahlt die Umwelt oft einen hohen Preis. Das zeigte erst kürzlich eine internationale Metastudie. Wie sich im Land Brandenburg die Veränderungen in der Landwirtschaft auf einzelne Komponenten der Biodiversität ausgewirkt haben und inwiefern sich die landwirtschaftliche Nutzung dabei verändert hat – das untersucht derzeit Jörg Hoffmann vom Julius-Kühn-Institut. Der Agrarwissenschaftler und sein Team vergleichen historische Daten, die vor rund 25 Jahren in der Region erhoben wurden, mit aktuellen Erhebungen. Im Ergebnis soll ein Monitoringhandbuch als Ratgber entstehen, das ökologische und landwirtschaftliche Daten vereint und so ein reales Bild der Veränderungen im Ackerbau Brandenburgs zeichnet. Das Projekt BioZeit wird vom Bundesamt für Naturschutz gefördert. Daran beteiligt ist auch das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung.