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Sneaker

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DATEN & FAKTEN 


Branche:

Konsumgüter
  

Nachwachsender Rohstoff:
Reis
          
Beteiligte Unternehmen:
Puma | Toray Industries   


Bioökonomie-Faktor:
Nachwachsender Rohstoff
statt erdölbasiertem Gummi
Recycling von Polyesterfasern
 

Status:
auf dem Markt

Was steckt drin?
Sneaker
Quelle: 
Puma | rutchapong/fotolia.de
Reishülsen

Etwa 1,5 Millionen Tonnen Reishülsen fallen jährlich als Abfallprodukt in der Lebensmittelproduktion an. Diese Hülsen nutzt Puma für seinen Öko-Schuh „Re-Suede“.

Nachhaltig laufen

Reishülsen ersetzen einen Teil des Kautschuks in der Sohle und reduzieren so den Anteil erdölbasierten Gummis im Schuh. Gegenüber herkömmlichen Produktionen werden 80% der CO2-Emissionen eingespart. Denn nicht nur bei der Laufsohle wird Abfall verbarbeitet. Das Remake des Turnschuh-Klassikers „Suede“ wurde komplett als nachhaltiges Produkt entworfen. Bei der Fertigung des Schuhs wird mehrheitlich auf Recycling und innovative Materialien gesetzt.

Schuhe aus Abfall

Zwar ist auch Leder ein Naturprodukt, nicht immer jedoch ein ressourcenschonendes. Daher suchte Puma nach einem neuen Material und wurde beim japanischen Chemieunternehmen Toray fündig. Toray kreierte das Obermaterial des „Re-Suede“, ein Kunstfaservelours, das zu 100% aus recycelten Polyesterfasern besteht. Nebeneffekt - durch die neuen Materialien wurde das Remake des Klassikers um 140g leichter. Pro zehntausend versendeter Paar Schuhe werden so weitere 15 Tonnen CO2-Emmissionen eingespart.

Marktreife

Versendet wird der Schuh, der bereits seit 2011 auf dem Markt ist, zudem in einem nachhaltigen Verpackungssystem.

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