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Reinigungsmittel

Reinigungsmittel

DATEN & FAKTEN 


Branche:

Konsumgüter
  

Nachwachsender Rohstoff:
Stroh

             
Beteiligte Unternehmen:
Werner & Mertz | Clariant

  

Bioökonomie-Faktor:
Bioethanol aus heimischem Stroh, kurze Transportwege

Status:
auf dem Markt

Was steckt drin?
Reinigungsmittel
Quelle: 
istockphoto/zorandimzr | fotolia/freshidea
Stroh

Stroh, früher machte man Hüte daraus und Körbe oder auch Trinkhalme. Beim Hausbau wird es nach wie vor zur Dämmung genutzt. Neu ist die Verwendung in Reinigungsmitteln.

Stroh zu Alkohol

Alkohol hat fett- und schmutzlösende Eigenschaften, deshalb wird er als Zusatz zu Reinigungsmitteln besonders geschätzt. In Kooperation mit dem Chemieunternehmen Clariant hat das Mainzer Familienunternehmen Werner & Mertz, bekannt für seine Frosch-Produkte, nun zwar nicht Stroh zu Gold gesponnen, aber die Verwendung von Bioethanol auf Basis von Stroh in Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln erprobt.

Innovatives sunliquid® Verfahren

Clariant betreibt in Straubing eine Bioraffinerie-Anlage zur Biosprit-Gewinnung der zweiten Generation. Lignocellulosehaltiges Weizenstroh und andere Feldabfälle werden dort mit dem speziell entwickelten sunliquid® Verfahren nahezu vollständig in Bioethanol umgewandelt. Clariant produziert in diesem mehrstufigen Prozess etwa 1000 Tonnen Bioethanol jährlich. Einen Teil davon verwenden Werner & Mertz in ihrem Multiflächenreiniger.

Marktreife

Der Multiflächenreiniger mit Clariant sunliquid® Bioethanol, gewonnen aus heimischem Stroh, reinigt laut Hersteller alle glatten Oberflächen und ist im Handel erhältlich.

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